Consumerization verändert die Arbeitswelt

Avanade-Studie belegt: Persönliche Endgeräte erobern den Arbeitsplatz

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Nicht nur Apple treibt den Trend

Allgemein werden iPhones oder iPads zwar oftmals als Synonyme für die Consumerization genannt, die Avanade-Studie hat aber herausgefunden, dass neben Apple auch andere Anbieter diesen Trend vorantreiben (siehe: Abbildung 4). So geben die Umfrageteilnehmer an, dass die beliebtesten und am häufigsten genutzten Geräte ihrer Mitarbeiter Android-Smartphones (35 Prozent), BlackBerry Smartphones (32 Prozent) und Apple Laptops (26 Prozent) seien. Bei den deutschen Befragten gehören Android-Smartphones mit 54 Prozent zu den beliebtesten persönlichen Arbeitsgeräten der Mitarbeiter, gefolgt von BlackBerry Smartphones (36 Prozent), Windows Tablets (25 Prozent) und Apple iPhones sowie iPads (jeweils 25 Prozent).

Eine weitere landläufige Annahme lautet, dass derartige Geräte zumeist dazu genutzt würden, E-Mails zu lesen und Soziale Netzwerke aufzusuchen. Die Avanade-Untersuchung stellt fest, dass Mitarbeiter ihre Smartphones und Tablets nicht länger nur für diese inhaltskonsumierenden Aktivitäten verwenden, sondern heute vermehrt berufsrelevante Unternehmensanwendungen nutzen.

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Zu den weltweit am häufigsten genutzten Applikationen und Diensten gehören, so die Auswertung aller Antworten, Customer Relationship Management (45 Prozent), Applikationen zur Zeit- und Aufwandmessung (44 Prozent) sowie Enterprise Resource Planning (38 Prozent). Bei den deutschen Umfrageteilnehmern nennen 39 Prozent CRM, 32 Prozent Zeit- und Aufwandanwendungen und 32 Prozent ERP als wichtige Dienste, die mit persönlichen Geräten aufgerufen würden (siehe: Abbildung 6).

Weitere Ergebnisse im Überblick

Obwohl vielfach konstatiert wird, dass Unternehmen die Consumerization der IT nur zögerlich umsetzen, hat die internationale Avanade-Untersuchung herausgefunden, dass sie den Wandel durchaus vollziehen. Und dies auf höchster Führungsebene.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Die große Mehrheit aller Befragten (88 Prozent) sagt, dass Mitarbeiter persönliche Computing-Technologien für berufliche Zwecke nutzten. Dies bejahen 93 Prozent der deutschen Befragten.
  • Die Mehrheit der C-Level-Führungskräfte (65 Prozent) erklärt außerdem, dass die Consumerization der IT eine Top-Priorität in ihrem Unternehmen darstelle. Unter den deutschen Befragten sind es sogar 80 Prozent.
  • Durchschnittlich stellen Unternehmen 25 Prozent ihres IT-Budgets für das Management der IT-Consumerization zur Verfügung. Bei den deutschen Unternehmen sind es durchschnittlich 29 Prozent.
  • Die Mehrheit aller befragten Unternehmen (60 Prozent) passt ihre IT-Infrastruktur an, um die persönlichen Geräte der Mitarbeiter miteinzubeziehen. Unter den deutschen Befragten sind es 63 Prozent.

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