SDN-Praxis: Das durchgängige Datacenter-Angebot von Alcatel-Lucent

An SDN führt kein Weg vorbei

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Wie sieht eine durchgängige SDN-Lösung in der Praxis aus?

Die Netzwerke der Zukunft basieren auf einer intelligenten Infrastruktur, die es ihnen ermöglicht, immer genau den richtigen Service-Level zur Verfügung zu stellen – abhängig von der jeweiligen Applikation und dem Bedarf, nicht von der Anzahl der angeschlossenen Boxen.

Unternehmen benötigen eine hochflexible, dynamische, integrierte, benutzerfreundliche Lösung, mit der sie ihre Hochleistungs-IP-Netzwerke gestalten, implementieren, konfigurieren und managen können. Wenn neue Applikationen zusätzliche Abläufe und Datenverkehrsmuster in das Netzwerk einbringen, reagiert SDN mit einer kostengünstigen modularen Erweiterung der bestehenden Netzwerk-Infrastruktur. Die Bereitstellung von Überkapazitäten mit teuren Hochleistungs-Switches ist nicht erforderlich.

Der Anwender und Entwickler sagt

Luc Andries, Chief Technology Officer bei SDNsquare, einem neuen weltweiten Partner von Alcatel-Lucent, kommentiert die Entwicklung der ersten durchgängigen SDN-Lösung am Markt so: „Mit einer intelligenten SDN-Lösung kann man das „Wissen“ jedes einzelnen Switch von einem anderen Ort aus steuern. Bei einem End-to-End-Ansatz wird das SDN-Prinzip zweimal angewendet – einmal im herkömmlichen Sinn, also indem man das Netzwerk extern über Software steuert, und zweitens, um die Datenflüsse innerhalb des Netzwerks zu beeinflussen. Deshalb nennen wir unsere Lösung SDN².”

Video-Anwendungen sind beispielsweise mit besonderen Herausforderungen verbunden: Wenn wir den Einsatz von Video mit dem Einsatz einer Suchmaschine in einem langsamen Netzwerk vergleichen, ist der Video-Content nutzlos. Es muss also eine Lösung her, mit der SDN zur Realität wird.

Mit Expertensystemen in weniger als 15 Minuten installationsbereit

Garantiert verlustfreie Netzwerkpfade mit einem Minimum an Schwankungen und Latenzzeiten – das bedeutet, komplexe Interaktionen zwischen schubweise auftretenden großen Datentransfers zu steuern, und das kann nur durch zentrale Intelligenz, nicht durch individuelle Switches gemanagt werden.

Der Alacatel-Lucent-Switch " Omni Switch 6900" lässt sich auf einer Hüheneinheit mit bis zu 64 10-Gigabit-Ethernet-Ports bestücken.
Der Alacatel-Lucent-Switch " Omni Switch 6900" lässt sich auf einer Hüheneinheit mit bis zu 64 10-Gigabit-Ethernet-Ports bestücken.
(Bild: Alcatel Lucent)
CTO Andries erläutert: „Wir übernehmen zu hundert Prozent den SDN-Ansatz von Alcatel-Lucent. Warum? Weil wir den leistungsstarken ´Omni Switch 6900` intensiv evaluiert haben und von seinen Leistungsmerkmalen überzeugt sind.“

Der SDN²-Ansatz, den SDNsquare gemeinsam mit Alcatel-Lucent Enterprise entwickelt hat, berücksichtigt laut Andries als einziger das gesamte Netzwerk. „Statt jeden Switch einzeln und lokal im Netzwerk arbeiten zu lassen, haben wir ein Expertensystem gebaut, das automatisch – und intelligent – alle Details der Netzwerkkonfigurationen managt.“, sagt er.

Der Anwender brauche keine Elemente wie virtuelle LANs, Zugriffskontrolllisten oder Routing-Tabellen zu definieren. Unser Expertensystem konstruiert die Topologie und die Konfiguration des Netzwerks für den Anwender. „So kann das Netzwerk in weniger als 15 Minuten installationsbereit sein“, so Andries.

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