Für hohe IOPS-Workloads gedacht

AMD Epyc über Azure Lsv2

| Autor: Ulrike Ostler

Die virtuellen Maschinen auf „Azure“, die auf den AMD-Prozessoren „Epyc 7551“ basieren, „Lsv2“, stehen nun zur Verfügung.
Die virtuellen Maschinen auf „Azure“, die auf den AMD-Prozessoren „Epyc 7551“ basieren, „Lsv2“, stehen nun zur Verfügung. (Bild: AMD)

Die Cloud-Instanzen „Microsoft Azure Lsv2“, die auf dem AMD-Prozessor „Epyc“ basieren, stehen jetzt zur Verfügung. Sie sind mit hoher I/O-Fähigkeit und NVMe-basierter Speicherleistung gedacht für Kunden, die Big Data-Datenbanken, SQL- und NoSQL-Datenbanken, Data Warehousing und große Transaktionsdatenbanken wie MongoDB, Cloudera, Redis und Cassandra betreiben.

Die Lsv2-Serie Azure Virtual Machines (VMs) zeichne sich durch einen hohen Durchsatz, geringe Latenzzeiten und direkt zugeordneten lokalen NVMe-Speicher aus, heißt es im Microsoft-Blog von Joel Pelley, Principal Program Manager, Azure Virtual Machines. Die Lsv2 VMs laufen auf dem AMD-Epyc-7551-Prozessor mit einem All-Core-Boost von 2,55 Gigahertz.

Microsoft bietet hierfür verschiedene Konfigurationen von 8 bis 80 vCPUs mit gleichzeitigem Multithreading an. Jede VM verfügt über 8 GiB Speicher und ein 1,92 Terabyte NVMe SSD M.2 Gerät pro 8 vCPUs, wobei bis zu 19,2 Terabyte (10 x 1,92 TB) für die 80vCPU L80s v2 verfügbar sind. Damit eigne sich die Lsv2-Serie für einen hohen Durchsatz und IOPS-Workloads, einschließlich großer Datenbankanwendungen und seien im Allgemeinen für Anwendungen, die von großen In-Memory-Datenbanken profitieren können, eine gute Wahl.

Mehr zu den möglichen Konfigurationen im Video „Inside Azure Datacenter Architecture“ mit Mark Russinovich" von der „Ignite 2018“.

Daniel Bounds, Senior Director, Rechenzentrumsprodukte bei AMD, äußert: „Der AMD Epyc 7551 aus der Microsoft Azure Lsv2 VM-Instanz wurde von Grund auf für moderne IT-Unternehmen entwickelt und verfügt über die derzeit höchste Kernanzahl für einen Serverprozessor, außergewöhnliche Speicherkapazität und Bandbreite bei gleichzeitig phänomenaler I/O-Dichte.“ Kombiniere man dies mit der Stärke von Azure, entstehe „eine perfekte Umgebung“ für Workloads wie in Speicherdatenbanken und großen Datenmengen. Er stellt zudem in Aussicht: „Microsoft Azure war der erste globale Cloud-Anbieter, der die Epyc-Prozessoren einsetzte, und wir freuen uns, diese Partnerschaft fortzusetzen, da wir für 2019 eine noch höhere Leistung anstreben.“

Size vCPU’s Memory (GiB) NVMe Disk NVMe Disk Throughput (Read IOPS/MBps)
L8s_v2 8 64 1 x 1.92 TB 340,000 / 2,000
L16s_v2 16 128 2 x 1.92 TB 680,000 / 4,500
L32s_v2 32 256 4 x 1.92 TB 1,400,000 / 9,000
L64s_v2 64 512 8 x 1.92 TB 2,700,000 / 18,000
L80s_v2 80 640 10 x 1.92 TB 3,400,000 / 22,000

Laut Pelley sind die Leistungsstufen dank einer Optimierung von „Windows Server 2019“ auf Azure und den jüngsten Versionen „Ubuntu 18.04“ und „16.04“ von Canonical auf dem Azure Marketplace möglich. Im Laufe des Jahres 2019 sollen weitere optimierte Linux-Distributionen der Lsv2-Serie auf dem Azure Marketplace angeboten werden.

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