Für Musik-Streaming: Volumio und RuneOS

Wer das Raspberry Pi als reines Audiosystem betreiben möchte, kann schon ein Max2Play-Plugin wählen. Alternativ dem stehen allerdings auch verschiedene kostenfreie Optionen offen. Einige Lösungen haben sich hier ob ihrer leichten Konfigurabilität und bewährten Anwendung besonders hervorgetan.
Betriebssystem 19: Bewährt hat sich vor allem die OS-Lösung „Volumio“ werfen. Dabei handelt es sich um eine abgespeckte, spezialisierte Raspbian-Variante, die den Musikserver „mpd“ verwaltet und sich über ein Webinterface per Smartphone, Tablet oder PC fernsteuern lässt.
Die Einrichtung und das Einhängen von USB-Geräten wie etwa leistungsfähigeren Soundkarten oder einer NAS sind selbst für Laien angenehm unkompliziert. Zudem lassen sich Musik-Streaming-Dienste wie „Spotify“, aber auch eigene Musikstreams von der hauseigenen NAS problemlos einbinden.
Das Diskimage von Volumio ist für verschiedene Einplatinenrechner vorhanden, darunter auch das „Tinkerboard“, verschiedene Odroid-Varianten, das „Beaglebone Black“ oder das x86-basierte „Udoo“, und seit Februar 2016 auch für die verschiedenen Raspberry-Pi-Modelle. Im Juni 2017 erschien eine für Raspberry Pi Boards optimierte Version 2.201 von Volumio.
Betriebssystem 20: Eine Alternative zu Volumio ist „RuneOS“, das etwas schlanker und leichtgewichtiger daherkommt, aber einen stärkeren Fokus auf leichte Bedienbarkeit legt.
RuneOS befindet sich offiziell noch in der Beta-Phase, unterstützt aber alle Raspberry Pi Modelle – auch wenn die Website es nicht explizit sagt, ist der Build für die erste Generation von Raspberry Pi A, A+, B und B+ auch auf den Varianten Zero und Zero W lauffähig. Wer mit der Handhabung von Volumio Schwierigkeiten hat, darf hier gerne einen Blick riskieren.
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