Fertigbau für zehn Rechenzentren

Zech und Partner realisieren für Vodafone 10 Datacenter

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Visualisierung eines Vodafone Core-Center
Die Visualisierung eines Vodafone Core-Center (Bild: ICT Facilities)

In der ersten Oktoberwoche haben die Zech Group und die Vodafone GmbH während der „Expo Real“ in München eine Rahmenvereinbarung über die Realisierung von zehn Rechenzentren (Core-Center) vertraglich vereinbart. Die Vertragsdauer ist auf fünf Jahre plus Verlängerungsoption ausgelegt. Über das Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart.

Dem Deal vorangegangen war eine etwa einjährige Pre-Construction-Phase, in der die Spezialisten von Zech und Vodafone in enger Zusammenarbeit die Planung für die Errichtung der zehn „Core-Center“ detailliert sowie eine innovative Projektorganisation im Partneringverfahren erarbeitet haben. Im ersten Schritt wurde von Vodafone aus der Rahmenvereinbarung der erste Teilauftrag für die Realisierung von drei Core-Centern in Berlin, Nürnberg und Frankfurt aktiviert.

Mit der Realisierung des Vodafone Core-Center in Berlin wird unmittelbar begonnen. Von Seiten der Zech Group sind die Unternehmen Muntebau GmbH als klassischer Hochbauer und Generalunternehmer, sowie die auf die Planung und den Bau von Rechenzentren spezialisierte ICT Facilities GmbH für die schlüsselfertige Realisierung der Technikbauwerke verantwortlich.

Die standardisierten Vodafone Core-Center werden in dreigeschossiger, modularer Fertigbauweise auf einer Sohlplatte errichtet und verfügen über eine Grundfläche von 540 Quadratmeter. In den Erdgeschossen werden die wesentlichen technischen Anlagen (TGA) zum Betrieb der Core-Center installiert. Die IT-Systemflächen befinden sich in den beiden Obergeschossen, mit separat abgetrennten Klimaspangen an den Seitenflächen.

Standardisierung und Modulbauweise

Durch die Modularbauweise können die Core-Center einseitig durch ein zweites Gebäude ergänzt werden. In den Vodafone Core-Center wird Personal ausschließlich für Wartungsarbeiten und systemtechnische Anpassungen notwendig sein.

Der Weg in die Gigabitgesellschaft
Der Weg in die Gigabitgesellschaft (Bild: Vodafone GmbH)

Hendrik Grempe, Bereichsleiter Property der Vodafone GmbH, erläutert den Grund für die Investition in die Rechenzentren: „Mit unseren Vodafone-Core-Center schaffen wir für unsere Kunden die Basis für noch schnellere und sichere mobile Anwendungen. Aus diesem Grund werden wir sie auch selbst betreiben.“ Er ergänzt: „Durch den hohen Grad an Standardisierung stellen wir den effizienten Betrieb sicher.“

Über die Partner sagt er: „Die Zusammenarbeit mit der Zech Group lief im Rahmen der Pre-Construction – Phase sehr gut. Wir verfügen nun über ein klares Kosten-, Termin- und Bau-Soll und können mit einer innovativen und transparenten Projektorganisation in die Realisierung gehen“.

Zech sieht im Bau und im Investment von Rechenzentren offenbar eine lohnende Nische. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer der Zech Group GmbH, führt aus: „Wir freuen uns, für unseren langjährigen Kunden Vodafone nach der Realisierung von herausragenden Bürogebäuden wie dem Vodafone Campus in Düsseldorf und „New Wave I“ in Eschborn, auch im Segment der Spezialimmobilie Rechenzentren die schlüsselfertige Realisierung aus einer Hand leisten zu können. Den Grundstein dafür haben wir vor gut einem Jahr mit der Gründung von ICT Facilities gelegt. Ich freue mich ganz besonders, dass wir die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Vodafone auch in diesem Segment fortsetzen können und bin überzeugt, dass wir einmal mehr zusammen exzellente und punktgenau auf die funktionalen Ansprüche ausgerichtete Gebäude errichten werden.“

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