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Anleitung zum Einrichten, Überprüfen und den Betrieb eines Windows-Clusters Workshop: Cluster und Hochverfügbarkeit mit Windows Server 2008 R2

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Um Server-Dienste hochverfügbar zur Verfügung zu stellen, ist der Aufbau eines Clusters oft der beste Weg. Mit Windows Server 2008 R2 haben Unternehmen die Möglichkeit. Administratoren können auch eine Testumgebung aufbauen und einen Cluster betreiben.

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Abbildung 1: Failover-Cluster-Verwaltung in Windows Server 2008 R2 (Thomas Joos)
Abbildung 1: Failover-Cluster-Verwaltung in Windows Server 2008 R2 (Thomas Joos)

Für einen Cluster benötigen Sie die Editionen Enterprise, Datacenter oder Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Computer. Insgesamt können bis zu 16 Knoten in einen Cluster aufgenommen werden.

Microsoft stellt in Windows Server 2008 R2 das „Cluster Validation“-Tool zur Verfügung. Mit diesem Tool lässt sich die Konfiguration eines Clusters überprüfen. Das Tool führt verschiedene Tests durch, um den Stand des Betriebssystems, der installierten Patches, der Systemkonfiguration, der Netzwerkeinstellungen und -verbindungen sowie der Datenträger zu überprüfen. Mit dem Tool lassen sich aber auch bereits installierte Cluster testen, oder neue Cluster erstellen (siehe: Abbildung 1) .

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Ein Cluster erstellen Sie in Windows Server 2008 R2 in einem Schritt. Es ist nicht mehr notwendig, erst mit einem Knoten den Cluster zu formen und dann Knoten hinzuzufügen.

Dynamic I/O in der Praxis

Mit der Funktion „Dynamic I/O“, kann ein Cluster mit Windows Server 2008 R2 eine ausgefallene Verbindung eines Cluster-Knotens zum SAN kompensieren, in dem der Dienst den Datenverkehr automatisch über einen anderen Knoten leitet (siehe: Abbildung 2).

Ein Cluster unter Windows Server 2008 R2 profitiert vom neuen TCP/IP-Stack und der IPv6-Unterstützung. Die Kommunikation zwischen den Cluster-Knoten (Heartbeat) findet mit IPv6 statt.

Es gibt keine Abhängigkeiten mehr von NetBIOS, so dass auch Umgebungen ohne WINS-Server oder NetBIOS-Paketen von der standardisierten Namensauflösung per DNS profitieren. Weiterhin werden keine Broadcasts mehr benötigt, was den Transport des SMB-Verkehrs deutlich verbessert.

weiter mit: Arbeiten mit dem Migrationsassistenten

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