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Virtual Machine Converter (VMC) von MS konvertiert VMware-VMs Windows Server 2012 Hyper-V vereinfacht den Import von VMs

| Autor / Redakteur: Brien Posey, Serdar Yegulalp / Ulrich Roderer

Microsoft hat den Import von VMs im Windows Server 2012 Hyper-V vereinfacht. Eine willkommene Verbesserung gegenüber den Vorgängerversionen. Microsoft bietet jetzt eine Alternative zur Konvertierung von VMware-VMs mit dem Virtual Machine Converter (VMC) an, derzeit im Release Candidate Status.

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Bessere Importmöglichkeiten von VMs in Windows Server 2012 Hyper-V.
Bessere Importmöglichkeiten von VMs in Windows Server 2012 Hyper-V.

Bisher war der Import von VMs unzufrieden gelöst. Die VM musste erst exportiert werden um sie dann erst importieren zu können. Doch dieser Prozess hat seine Beschränkungen. Angenommen die Platte eines Hyper-V-Servers gibt ihren Geist auf, doch das Storage-Array, dass alle virtuellen Maschinen enthält bleibt intakt. In diesem Szenario war es bisher nicht möglich, einfach die Server-Platte zu ersetzen und dann die VMs vom Storage Array zu importieren, weil sie zuvor exportiert werden müssen.

Die Architektur einer VM ist ein weiterer Grund, warum der Import bisher eine Herausforderung war. Es einfach ist, eine virtuelle Disk von einem Server auf den anderen zu kopieren, doch Hyper-V speichert einige Komponenten außerhalb der Disk:

  • VM Snapshots
  • gespeicherte States
  • VM Konfigurationsdatei

Hyper-V hatte in der Vergangenheit häufiger aus verschiedenen Gründen Probleme, diese Komponenten zu importieren. So verlor der VM-Import-Prozess häufiger die Netzwerkkonfiguration einer VM, beruhend auf der Art wie die Konfigurationsdatei den virtuellen Netzwerkswitch referenziert.

Der überarbeitete VM-Import

Mit dem Windows Server 2012 Hyper-V vereinfacht sich der VM-Import. Die wichtigste Neuerung: der Export-Zwischenschritt entfällt. Jetzt kann man direkt mit dem Import-Wizard eine Gruppe von VMs importieren, der sie unter Hyper-V als virtuelle Maschinen registriert. Diese verbesserte Portabilität von VMs bringt vor allem in Laborumgebungen Vorteile, weil sich jetzt beispielsweise VMs von einem USB-Laufwerk temporär nutzen lassen.

Die sichtbarste Neuerung ist der brandneue Import Wizard. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verfügt der neue Wizard über Intelligenz: er überprüft gängige Problemfaktoren wie die Pfade von VMs oder inkompatible Hardware. Einige dieser Probleme kann der Wizard dann auch automatisch lösen. Bei anderen unterstützt das Tool den Administrator und führt ihn schrittweise durch den Prozess. Laut Microsoft kann der Wizard über 40 Probleme lösen.

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