Task-Leiste und Startmenü erhalten erweiterte Personalisierung Windows 11 bekommt alternative Positionen für Startmenü und Taskleiste im Insider-Kanal

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Microsoft erweitert in „Windows 11“ die Anpassungsmöglichkeiten von Task-Leiste und Startmenü. Die Task-Leiste lässt sich künftig auf jeder Bildschirmkante platzieren, das Startmenü erhält separate Toggles für „Pinned“, „Recommended“ und „All“. Die Verteilung läuft über den „Experimental Channel“ des „Insider“-Programms.

„Windows 1 bekommt eine neue Task-Leiste und besseres Startmenü als bisher. (Bild:  Thomas Joos)
„Windows 1 bekommt eine neue Task-Leiste und besseres Startmenü als bisher.
(Bild: Thomas Joos)

Microsoft kündigt im Windows-Insider-Blog eine Erweiterung der Personalisierungsoptionen für Windows 11 an. Die Funktionen verteilen sich in den kommenden Wochen über den Experimental Channel und decken frei wählbare Positionen der Taskleiste, eine kompaktere Darstellung sowie feingranulare Anpassungen am Startmenü ab.

Taskleiste an allen vier Bildschirmrändern

Im Experimental Channel positioniert Windows die Taskleiste oben, unten, links oder rechts. Die Icon-Ausrichtung wählt der Anwender pro Position, in der horizontalen Anordnung linksbündig oder zentriert, in der vertikalen Variante am oberen Rand oder mittig.

Start, Suche und sonstige Flyouts öffnen sich relativ zur Taskleisten-Position, bei einer oben angedockten Leiste erscheint das Startmenü vom oberen Bildschirmrand aus. In der vertikalen Anordnung mit deaktivierter Schaltflächen-Gruppierung und aktivierten Labels erscheint jedes geöffnete Fenster als eigene, beschriftete Schaltfläche.

Die Konfiguration erfolgt über „Einstellungen -> Personalisierung -> Taskleiste -> Verhalten der Taskleiste“ neben der vorhandenen Icon-Ausrichtung. Vertikale Layouts schaffen mehr Platz für lange Inhalte, eine obere Anordnung kommt in einem Mehrmonitor-Setup oder bei ergonomischen Anforderungen in Frage.

Kompakte Variante und offene Baustellen

Über die Option „Show smaller taskbar buttons“ steht eine kompaktere Variante der Taskleiste bereit. In der Stufe „Always“ reduziert Windows sowohl die Icon-Größe als auch die Höhe der Leiste, ein Neustart oder Wechsel der Anmeldung ist nicht erforderlich. Einige Funktionen stehen in den alternativen Positionen noch nicht zur Verfügung.

Auto-Hide und der Tablet-optimierte Modus arbeiten zunächst nur in der unteren Anordnung, Touch-Gesten für die seitlichen und oberen Layouts befinden sich in Entwicklung, und das Suchfeld erscheint vorerst als Suchsymbol. Microsoft prüft darüber hinaus monitorspezifische Positionen sowie Drag-and-Drop für die Taskleiste.

Startmenü mit separaten Bereichs-Toggles

Im Startmenü gliedern drei eigene Toggles die Anzeige der Bereiche „Pinned“, „Recommended“ und „All“. Für ein reduziertes Layout ausschließlich mit angepinnten Apps deaktiviert der Anwender die anderen beiden Bereiche. Ein separater Toggle steuert die Datei-Empfehlungen im Startmenü und entkoppelt die Anzeige von Jump Lists und kürzlich verwendeten Dateien im Datei-Explorer. Bislang wirkte das Ausschalten gleichzeitig auf alle drei Stellen.

Eine Größeneinstellung mit den Werten „Small“ und „Large“ legt das Startmenü auf eine konsistente Größe über mehrere Displays hinweg fest. Eine zusätzliche Option blendet Name und Profilbild aus, was beim Bildschirmteilen, Präsentieren oder Streamen die Privatsphäre wahrt.

Microsoft benennt darüber hinaus den Bereich „Recommended“ in „Recent“ um, da dort vorwiegend kürzlich installierte Apps und kürzlich geöffnete Dateien erscheinen. Die Sortierung und Auswahl der angezeigten Dateien werden überarbeitet, kürzlich installierte Apps bleiben sichtbar.

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