Unnütze Kosten durch fehlendes Wissen und mangelnde Flexibilität Wie lässt sich mit Software mehr Geld verdienen?

Quelle: Pressemitteilung

Mehr als 90 Prozent der unabhängigen Software-Anbieter und Anbieter intelligenter Geräte (ISVs und IDVs) entgehen Umsätze. Der Grund: Sie bieten nicht die von den Kunden geforderten flexiblen Lizenzierungsmodelle an. Das ist eines der Ergebnisse aus dem „Thales State of Software Monetization Report 2022“, für den mehr als 400 ISVs und IDVs weltweit befragt wurden.

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Der Thales-Report zum Stand der Softwaremonetarisierung 2022 beschäftigt sich damit, wie mit Veränderungen bei der Softwarelizenzierung umgegangen wird.
Der Thales-Report zum Stand der Softwaremonetarisierung 2022 beschäftigt sich damit, wie mit Veränderungen bei der Softwarelizenzierung umgegangen wird.
(Bild: Frantisek Krejci auf Pixabay)

Der Thales-Report zeigt, dass fehlende Flexibilität bei der Softwarelizenzierung bei Anbietern Kosten verursacht:

  • So verzeichnen 91 Prozent der unabhängigen Software- und Geräte-Anbieter (ISVs und IDVs) Umsatzeinbußen aufgrund der begrenzten Flexibilität von Lizenzierungsmodellen und der Verwaltung von Berechtigungen.
  • 90 Prozent der Software-Anbieter sind besorgt, dass ihre Produkte kompromittiert werden könnten.
  • Fast drei Viertel , 74 Prozent, der Software-Anbieter erwarten eine Zunahme bei der Bereitstellung von Software as a Service (SaaS) über `die Cloud´.

Nach Thales-Angaben hat die Untersuchung zu einem Zeitpunkt stattgefunden, zu dem sich die Landschaft der Softwarebereitstellung und des Berechtigungs-Managements verändert. Aus der Umfrage geht hervor, dass einerseits 74 Prozent der Software-Anbieter eine Zunahme der SaaS-Bereitstellung per Cloud erwarten, andererseits zwei Drittel, 66 Prozent, eine zunehmende Bereitstellung von Software in einer hybriden Form.

Die Anbieter nennen erhebliche Vorteile, die sich aus Ansätzen wie SaaS ergeben. Dabei wird die verbesserte Benutzererfahrung mit 40 Prozent als wichtigster Faktor angesehen, noch vor dem besseren Kundennutzen mit 34 Prozent und den erhöhten Umsatzmöglichkeiten mit 30 Prozent.

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Der Vorstoß in Richtung eines digitalen Ansatzes geht einher mit erheblichen Herausforderungen für die Anbieter, wenn es um die Lizenzierung und Berechtigung ihrer Software geht. Ganze 40 Prozent der Befragten geben an, dass sie Probleme bei der Lizenzierung ihrer Lösungen für mehrere Geräte haben, und ebenso viele berichten, dass sie mit unterschiedlichen Bereitstellungsumgebungen zu kämpfen haben. Mehr als ein Drittel, 37 Prozent, findet es schwierig, die wachsende Zahl von Anwendern zu unterstützen, die remote arbeiten.

Unzureichende Lizenzierung

Zusätzlich zu diesen Herausforderungen können unautorisierte Nutzung und kompromittierte Software zu Umsatzverlusten bei Anbietern führen. ISVs und IDVs schätzten, dass mehr als ein Viertel ihrer Software im letzten Jahr nicht lizenziert war. So geben nahezu alle befragten Anbieter an, zu 90 Prozent, dass ihre Einnahmen durch Verletzungen von Lizenzvereinbarungen direkt beeinträchtigt werden, und sind zudem besorgt, dass ihre Software gestohlen, manipuliert oder kopiert werden könnte.

Der Schlüssel zur Umsatzsteigerung

Um eine wirksame Software-Monetarisierungs- und Lizenzierungsstrategie umzusetzen, müssen Software-Anbieter besser verstehen, wie ihre Software von den Endanwendern eingesetzt wird. Dies wird zu intelligenteren Innovationen und Verbesserungen der Produkte führen.

Jake Fox, Vice President, Software Monetization, Product Engineering & Services bei Thales, fasst zusammen: „Um der steigenden Nachfrage nach mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Bereitstellung, Produktzusammenstellung und Verwaltung von Berechtigungen gerecht zu werden, müssen die Anbieter in neue Technologien investieren und sicherstellen, dass ihre Unternehmen darauf vorbereitet sind, Software auf verschiedene Arten anzubieten. Diejenigen, die mit flexiblen Berechtigungen vorangehen, werden Marktanteile gewinnen, während diejenigen, die nichts tun, Gefahr laufen, in einer zunehmend wettbewerbsintensiven Landschaft zurückzubleiben.... Daten sollten ein wesentlicher Bestandteil jedes erfolgreichen Unternehmens sein, sie müssen jedoch richtig genutzt werden.“

Tatsächlich planen 54 Prozent der Befragten, Daten für Business Intelligence stärker zu nutzen. Die Datenpunkte, auf die sich die Anbieter stützen, konzentrieren sich stark auf die Nutzung von Funktionen und umfassen die Funktionen,

  • nach denen die Benutzer am häufigsten suchen (43 Prozent),
  • die am wenigsten beliebten Funktionen (41 Prozent) und
  • die am häufigsten und am wenigsten häufig genutzten Funktionen (41 Prozent).

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