Anbieter zum Thema
Ressourceneinsparung durch Abschalten nicht benötigter Server.
Die Energiekosten und der Aufwand für die Klimatisierung entwickeln sich zunehmend zu einem ernsten Problem in modernen Rechenzentren.
VMware Distributed Power Management (DPM) ist eine experimentelle Erweiterung von VMware Distributed Resource Scheduler (DRS). DPM überwacht den Ressourcenbedarf aller laufenden VMs und konsolidiert die laufenden Gäste auf möglichst wenige Server. Server, die für die aktuellen Ressourcenanforderungen nicht benötigt werden, schaltet DPM ab. Erst bei Bedarf werden ruhende Server wieder aktiviert und DRS verteilt die Gäste automatisch auf diese neu vorhandenen Ressourcen.
Funktionelle Erweiterung von ESX Server 3.5
VMware ESX Server bildet die stabile und praxiserprobte Basis einer virtuellen Infrastruktur. Zur Leistungsoptimierung für anspruchsvolle Anwendungen und zum flexibleren Einsatz in Umgebungen aller Größenordnungen bietet VMware ESX Server 3.5 folgende Neuerungen:
- Die Unterstützung von 64 GB Hauptspeicher pro VM sowie
- von „large Memory Pages“ bildet eine optimale Basis für leistungshungrige Applikationen, etwa SQL- oder Oracle-Datenbanken. Für eine weitere Leistungssteigerung sorgt die Nutzung von prozessorbasierender Hauptspeicher-Virtualisierung (AMD Nested Page Tables).
- Bis zu 256 GB Hauptspeicher pro ESX Server erhöhen die mögliche Anzahl speicherintensiver Anwendungen pro Host und verbessern den Konsolidierungsfaktor.
- TCP Segment Offload und Jumbo Frames gewährleisten eine optimale Netzwerkleistung und entlasten die Host-CPU bei netzwerkintensiven Anwendungen.
- Die Unterstützung von 10GBit-Ethernet und Infiniband ermöglicht eine optimale Netzwerk- und Speicheranbindung mit höchster Bandbreite.
- Die Unterstützung von paravirtualisierten Linux-Gästen verringert den Virtualisierungs-Overhead und bringt damit optimale Leistung.
- Erweiterter Support für aktuelle Betriebssysteme, unter anderem Windows Vista, Windows Server 2008 (experimentell) und Ubuntu Linux.
- Die Möglichkeit der Verwendung von lokalen SATA-Festplatten für die ESX-Installation senkt die Kosten pro Host und sorgt für eine flexiblere Hardware-Auswahl.
- Die Unterstützung von NPIV (N_Port ID Virtualization) ermöglicht die Konfiguration virtueller HBA-Ports für einzelne Gäste mit eigenem WWPN (World Wide Port Name). Das ermöglicht LUN Masking und Zoning in virtuellen Umgebungen für einzelne Gäste und erhöht damit die Sicherheit im Speichernetzwerk.
(ID:2013743)