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KIT nimmt bwUniCluster in Betrieb Unis in Baden-Württemberg erhalten ein Hochleistungs-Rechenzentrum

| Redakteur: Ulrike Ostler

Gestern ging das Hochleistungsrechner-System „bwUniCluster“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Betrieb. Er ist das erste zentrale System für eine flächendeckende Grundversorgung der baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen mit Hochleistungsrechnerkapazität. Seine Rechenleistung von 176 Tera-Flop/s entspricht der von 5.000 breitbandig miteinander vernetzten High-End-PCs.

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Das Rechner-System "bwUniCluster“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sorgt für eine flächendeckende Grundversorgung der baden-württembergischen Universitäten.
Das Rechner-System "bwUniCluster“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sorgt für eine flächendeckende Grundversorgung der baden-württembergischen Universitäten.
(Bild: KIT)

Der Rechner ist Teil des baden-württembergischen Landeskonzepts „bwHPC“ für das Hoch- und Höchstleistungsrechnen in Forschung und Lehre. Denn um der zunehmenden Bedeutung des wissenschaftlichen Rechnens in Forschung und Lehre begegnen zu können, sind wissenschaftliche Institutionen auf solche Infrastrukturen angewiesen. Die Universitäten und weitere Einrichtungen des Landes haben daher gemeinschaftlich Konzepte entwickelt, die auf dem Prinzip einer kooperativen Bereitstellung und Nutzung von Ressourcen und Diensten basieren, um so Wissenschaftler und Studierende im Land bestmöglich unterstützen zu können.

Holger Marten, Abteilungsleiter am Steinbuch Centre for Computing (SCC) für Wissenschaftliches Rechnen und Simulation, erläutert: „Der bwUniCluster als Teil der landesweiten Konzeption ersetzt bzw. ergänzt die lokalen Hochleistungsrechner-Ressourcen an den Landesuniversitäten und ermöglicht so ein arbeitsteiliges und effizienteres Vorgehen.“

Das massiv parallele System „bwUniCluster“ (baden-württembergischer Universitäts-Cluster) mit einer theoretischen Spitzenleistung von 176 Tera-Flop/s, das sind 176 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde, steht auch weiteren, noch nicht beteiligten Landeshochschulen sowie für Kooperationen mit der Industrie gegen Kostenbeteiligung zur Verfügung. Die Investitionskosten betragen rund 4 Millionen Euro und werden so wie die Betriebskosten je hälftig vom Land und den neun Landesuniversitäten getragen.

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