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Eine Studie der Initiative D21 und Fiducia, durchgeführt von TNS Infratest Sicheres Online-Banking: Die Deutschen haben Angst

| Redakteur: Ulrich Roderer

Die Ergebnisse der aktuellen Studie der Fiducia IT AG » Online - Banking Mit Sicherheit! zeigen, dass auch 2012 der PC und der Laptop mit 70 Prozent immer noch die meist genutzten Wege zur Bank sind. Dennoch besuchen 44 Prozent der Onliner häufig eine Geschäftsstelle, um mit ihrem Berater zu sprechen. Die Studie entstand in der Reihe der Initiative - D21- Studien. Durchgeführt hat sie TNS Infratest.

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Die Ergebnisse der aktuellen Studie der Fiducia IT AG » Online - Banking Mit Sicherheit! zeigen, wie schon in den beiden Vorjahren, dass auch 2012 der PC und der Laptop mit 70 Prozent immer noch die meist genutzten Wege zur Bank sind.
Die Ergebnisse der aktuellen Studie der Fiducia IT AG » Online - Banking Mit Sicherheit! zeigen, wie schon in den beiden Vorjahren, dass auch 2012 der PC und der Laptop mit 70 Prozent immer noch die meist genutzten Wege zur Bank sind.
(Bild: Fiducia)

Mobile Payment ist ein Service, der noch auf seinen Durchbruch harrt. Fünf Prozent der Onliner nutzen aktuell entsprechende Angebote, acht Prozent planen, sie zu nutzen. Bemerkenswerte 72 Prozent der Mobil-Payment-Nutzer und -Nutzungsplaner nennen Banken und Sparkassen als Anbieter ihres Vertrauens.

Ein zentrales Thema bleibt über die inzwischen fünfjährige Historie der Studie nahezu konstant: Für die Bürger zählen beim Online - Banking am meisten Sicherheit und Datenschutz. In diesem Jahr erreicht Sicherheit einen Wert von 96 Prozent und Datenschutz 94 Prozent.

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Deshalb erstaunt es nicht, dass auch die Angst beim Online-Banking betrogen zu werden, hoch ist. Rund ein Viertel der Befragten meidet Online-Banking-Angebote, weil sie Angst vor Betrug haben. Diese Ängste sind besonders stark bei Menschen ausgeprägt, die Online - Banking nicht nutzen (72 Prozent). Anders die Online-Banking-Nutzer: Sie sind anscheinend von der Beherrschbarkeit der Risiken überzeugt. 80 Prozent dieser Gruppe fühlen sich sicher. Hier spielt die Aufklärungsarbeit der Banken eine große Rolle. Sie konnten inzwischen zwar den überwiegenden Teil ihrer Kunden von den Vorteilen des Online - Banking überzeugen. Es bleibt aber über die Jahre ein Bodensatz von rund einem Viertel der Bürger, der diesem Zugangsweg zur Bank misstraut. Aktuelle Betrugsfälle und die Berichte in den Medien füttern diese Befürchtungen an- scheinend mit immer neuer Nahrung.

Wenig Eigeninitiative

Über die Jahre konstant ist der Trend, dass Onliner trotz ihrer Ängste immer weniger bereit sind, für Sicherheit zu zahlen. Inzwischen sind 57 Prozent der Befragten überzeugt, dass sicheres Online-Banking ein kostenloses Angebot ihrer Bank sein muss. Parallel sichern immer weniger Menschen ihre Geräte mittels geeigneter Schutzmaßnahmen. Nur noch 75 Prozent der Onliner sichern ihren PC mit speziellen Programmen. 2008 waren es immerhin 84 Prozent.

Ein Grund für diese Sorglosigkeit könnte sein, dass nur wenige Menschen, nämlich zwei Prozent der Befragten, durch eine Schadsoftware finanziell geschädigt wurden. Bei 59 Prozent dieser Gruppe lag der Schaden unter 200 Euro. Positiver sieht die Sicherheitsbilanz beim Online - Banking aus. Hier setzen sich die aktuell sichersten Techniken 2012 klar an die Spitze: mobileTAN mit 31 Prozent Nutzern und Sm@rt-TAN plus mit 28 Prozent. Ursache ist sicher, dass einige Bankgruppen, darunter auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken, das iTAN Verfahren nicht mehr anbieten.

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