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Cloud Security Teil 3: SOA und Cloud-Computing-Systeme Serviceorientierte Architekturen (SOA) und Cloud Computing

| Autor / Redakteur: Angelika Ruppel (Fraunhofer SIT) / Peter Schmitz

Die beiden aktuell meistgenannten Schlagwörter der IT-Branche, serviceorientierte Architekturen (SOA) und Cloud Computing spielen für Unternehmen eine wichtige Rolle, der Ausgangspunkt für beide Architekturparadigmen ist jedoch sehr verschieden. Die Vorteile von SOA begründen sich auf der Strukturierung von Diensten nach Geschäftsprozessen während die Motivation des Cloud Computing auf dem erwarteten Effizienzgewinn und der Kostentransparenz bei der Umsetzung und dem Bezug von Diensten aus der Cloud basiert.

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Cloud Computing und SOA sind für IT-Abteilungen wichtige Themen. Bei beiden muss man die IT-Sicherheit frühzeitig in die Planungs- und Entwicklungsprozesse mit einbinden.
Cloud Computing und SOA sind für IT-Abteilungen wichtige Themen. Bei beiden muss man die IT-Sicherheit frühzeitig in die Planungs- und Entwicklungsprozesse mit einbinden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zentraler Punkt beim Einsatz von SOA und Cloud Computing ist, dass auf der abstrakten Ebene, der konkreten Umsetzung und der Bewertung des Risikos die IT-Sicherheit frühzeitig in die Planungs- und Entwicklungsprozesse mit eingebunden werden müssen, um spätere Änderungen und Nachbesserungen zu vermeiden und die Sicherheit des Gesamtsystems zu gewährleisten. Um beide Paradigmen besser verstehen zu können muss man zunächst die wichtigsten Kriterien beider Paradigmen kennen. Erst dann lassen sich Szenarien ableiten, wie sich beide Paradigmen miteinander verknüpfen lassen.

Herausforderungen serviceorientierter Architekturen und Cloud-Computing-Systemen

Die serviceorientierte Architektur (SOA) ist ein Architekturparadigma aus dem Bereich der verteilten Systeme, um IT-Infrastrukturen durch die Bereitstellung von Diensten zu strukturieren und effizienter zu gestalten. Eine besondere Rolle spielt dabei die Orientierung an den Geschäftsprozessen, die häufig als Vorlage für die Gestaltung der Dienste herangezogen werden. Durch das Zusammenführen von Basisdiensten können Dienste auf höheren Abstraktionsebenen geschaffen werden, bei gleichzeitigem Verbergen der Anwendungskomplexität hinter standardisierten Schnittstellen.

Serviceorientierte Architekturen erfordern eine starke Integration der einzelnen IT-Komponenten, damit deren Orchestrierung einfach und kostengünstig gelingt. Die technische Umsetzung erfolgt in Unternehmen meist mithilfe von Web-Service-Protokollen und einem Enterprise Service Bus (ESB), der als zentrale Integrations- und Kommunikationskomponente des verteilten Systems dient.

Seite 2: Was serviceorientierte Architekturen von Cloud-Computing-Systemen lernen können

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