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Server-Virtualisierung auf Betriebssystem-Ebene

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Einsatzgebiete von Virtuozzo

  • Server- und Betriebssystemkonsolidierung: Konsolidiert mehrere physikalische Server zu einem einzigen physikalischen Server mit mehreren virtuellen, vollständig isolierten Instanzen sowie garantierter und flexibler Ressourcen-Verwaltung.
  • Business Continuity (High Availability/Disaster Recovery): Erstellt kosteneffiziente Disaster-Recovery- und leistungsfähige Hochverfügbarkeits-Konfigurationen, damit die Verfügbarkeit des Geschäftsbetriebs gesichert ist.
  • Zentralisierte Desktop-Verwaltung: Macht Applikationen auf Servern verfügbar und für Endbenutzer erreichbar, sodass eine sichere, kontrollierte und verwaltbare Umgebung bereitgestellt wird.
  • Dynamische Arbeitslastverwaltung: Verwaltung der Anforderungen an Applikationen oder Arbeitslasten von Geschäftseinheiten, indem man Computing-Ressourcen in Echtzeit anpassen kann.
  • Internes und kommerzielles Hosting: Hosting, Provisionierung, Bereitstellung, Überwachung und Verwaltung einer großen Anzahl von virtualisierten Diensten, gehosteten Applikationen sowie Software on Demand.
  • Entwicklung und Qualitätssicherungstests: Bereitstellung von isolierten Servern sowie flexible und kosteneffektive Entwicklungs- und Testumgebungen bei minimalen Zeitaufwand.

Betriebssystem-Virtualisierung

Betriebssystem-Virtualisierung, auch OS-Level- oder Shared-OS-Virtualisierung genannt, virtualisiert Server auf der Betriebssystem-Ebene.

Diese Virtualisierungsmethode bildet isolierte Partitionen oder virtuelle Umgebungen (Virtual Environments = VEs) auf einer einzelnen physikalischen Server- und Betriebssysteminstanz, sodass Hardware-, Software-, Rechenzentrums- und Verwaltungsressourcen mit maximaler Effizienz genutzt werden können.

Das Hypervisor-Modell hat einen Basis-Layer (üblicherweise ein abgespeckter Linux-Kernel, der hier als Hypervisor- oder Standardbetriebssystem gezeigt wird), der direkt auf den Bare Metal Server geladen wird. Damit Hardware und Ressourcen den virtuellen Maschinen zugewiesen werden können, muss die gesamte Hardware auf dem Server virtualisiert werden. Auf dem nächsten Layer muss jeder Chip und jedes Board virtualisiert werden, sodass sie virtuellen Maschinen zugewiesen werden können.

Sobald sie in der virtuellen Maschine sind, befindet sich darin eine vollständige Kopie des Betriebssystems und schließlich die Applikation oder der Workload.

Das Betriebssystem-Virtualisierungsmodell ist für die beste Performanz, Verwaltung und Effizienz rationalisiert. Auf dieser Basis existiert ein Standard-Host-Betriebssystem, das im Falle von Virtuozzo Windows und Linux beinhaltet. Darauf folgt der Virtualisierungs-Layer mit einer Dateisystemerweiterung und einem Kernel-Service-Abstraktions-Layer, die die Isolierung und Sicherheit von Ressourcen unterschiedlicher virtueller Umgebungen sicherstellen. Der Virtualisierungs-Layer lässt jede virtuelle Umgebung als Standalone-Server erscheinen. Die virtuelle Umgebung selbst beherbergt schließlich die Applikation oder den Workload.

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