Die Swiss Datacenter Efficiency Association Schneider Electric unterstützt Schweizer Nachhaltigkeits-Label und Effizienzinitiativen

Redakteur: Ulrike Ostler

Schneider Electric baut sein Engagement für grünere Rechenzentren aus. Der Anbieter von Energie-Management- und Automatisierungssystemen unterstützt nun die Swiss Datacenter Efficiency Association (SDEA) als Gold-Sponsor.

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Die SDEA-Label bewertet die Effizienz und die Klima-Auswirkungen eines Rechenzentrums. Die Klassifizierungen erfasent die Effizienz in einer ganzheitlichen Weise und berücksichtigen nicht nur Kriterien wie die Effizienz des Stromverbrauchs, sondern auch die Nutzung der IT-Infrastruktur und die gesamten Energierecyclingfähigkeiten des Rechenzentrums.
Die SDEA-Label bewertet die Effizienz und die Klima-Auswirkungen eines Rechenzentrums. Die Klassifizierungen erfasent die Effizienz in einer ganzheitlichen Weise und berücksichtigen nicht nur Kriterien wie die Effizienz des Stromverbrauchs, sondern auch die Nutzung der IT-Infrastruktur und die gesamten Energierecyclingfähigkeiten des Rechenzentrums.
(Bild: SDEA)

Laut Analysen des Schweizer Bundesamtes für Energie entfallen auf den Bereich IT und Telekommunikation aktuell fast fünf Prozent des Schweizer Stromverbrauchs. Mehr als die Hälfte geht dabei auf die Energieaufnahme von Serverräumen (SR) und Rechenzentren (RZ) zurück.

Die SDEA bildet einen Zusammenschluss von IT-Herstellern und Hochschulinstitutionen. Die Organisation verfolgt einen integrierten Ansatz, um eine hochwertige und aussagekräftige Nachhaltigkeitszertifizierung in Form eines Labels für Schweizer Rechenzentren zu etablieren.

Das von der SDEA verliehene Label bewertet die Effizienz und die Klimawirkung eines Rechenzentrums. Es erfasst die durchschnittliche Effizienz im Jahresverlauf und berücksichtigt dabei nicht nur konventionelle Kriterien wie die Effizienz des Stromverbrauchs, sondern auch die Auslastung der IT-Infrastruktur und die Fähigkeiten zur Energierückgewinnung des Rechenzentrums.

Vincent Barro, Vice-President Secure Power, Power Systems Switzerland & Datacenter DACH bei Schneider Electric
Vincent Barro, Vice-President Secure Power, Power Systems Switzerland & Datacenter DACH bei Schneider Electric
(Bild: Schneider Electric)

Zu den aktuellen Mitgliedern zählen Ecocloud (EPFL), Green IT Switzerland, die Hochschule Luzern (HSLU), die Swiss Data Center Association (SDCA), Hewlett Packard Enterprise (HPE) und der Schweizerische Verband für Telekommunikation (Asut). Die Initiative wird darüber hinaus vom Schweizer Bundesamt für Energie durch das Programm Energie Schweiz unterstützt.

Als moderner Rechenzentrumsstandort profitiere die Schweiz von einem hochwertigen Energie-effizienz-Label, das als wichtiges Aushängeschild gegenüber Kunden und Auftraggebern auch eine starke imagefördernde Wirkung besitze, so Schneider Electric.

Das bestätigt auch Vincent Barro, Vice-President Secure Power, Power Systems Switzerland & Datacenter DACH: „Ein eigenständiges Nachhaltigkeitslabel für Schweizer Rechenzentren ist längst überfällig und eine logische Folge einer langjährigen positiven Marktentwicklung. Spätestens mit dem Einzug der Internet Giants wie Microsoft, Amazon und Google erreicht die Schweiz auch im internationalen Vergleich als Rechenzentrumsstandort ein neues Niveau. Hyperscaler und Co-Location-Anbieter setzen jedoch dringend verlässliche Standards voraus, die zunehmend auch das Thema Nachhaltigkeit fokussieren. Deshalb ist ein Umweltlabel für Schweizer Rechenzentren ein konsequenter und folgerichtiger Schritt Richtung Zukunft. Die Schweizer Rechenzentrumsbranche braucht Swissness, auch beim Thema Nachhaltigkeit. Denn Effizienz und Dekarbonisierung sind neben der Zuverlässigkeit entscheidende Erfolgsfaktoren für Schweizer Rechenzentren und ihre Betreiber.“

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