Treibhausgase verringern NTT DATA Business Solutions unterstützt Klimaforschung

Von Martin Hensel

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Im Rahmen des Projekts climate bOWL („Climate neutral Business in Ostwestfalen-Lippe“) dreht sich alles um die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen in der Industrie. NTT DATA unterstützt das Projekt und arbeitet gemeinsam mit Experten aus Industrie und Forschung an einem entsprechenden Tracking- und Assistenzsystem.

NTT DATA unterstützt die Forschung zur Vermeidung von Treibshausgasen in der Industrie.
NTT DATA unterstützt die Forschung zur Vermeidung von Treibshausgasen in der Industrie.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Das Forschungsprojekt climate bOWL hat zwei Schwerpunkte: Im ersten Schritt soll ein Trackingsystem entstehen, das den Treibhausgas-Ausstoß in der Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfasst. Der zweite Schritt sieht ein intelligentes Assistenzsystem vor. Es soll die Emissionen den hergestellten Produkten verursachungsgerecht zuordnen, aus diesem Ergebnis Effizienzpotenziale ableiten und schließlich aufzeigen, wo und wie sich ein Schadstoffausstoß vermeiden lässt.

Neben NTT DATA sind namhafte Partner aus Industrie und Forschung mit an Bord. Dazu zählen etwa der auf die nahrungsmittelverarbeitende Industrie und angrenzende Branchen spezialisierte Systemanbieter GEA, der Hausgerätehersteller Miele sowie das auf Elektronik und Automatisierung fokussierte Unternehmen Phoenix Contact. Als assoziierte Partner sind das Analyse- und Beratungsunternehmen Prognos, der Automotive- und Maschinenbauspezialist BENTELER sowie der Landmaschinenhersteller CLAAS am Projekt beteiligt. Hauptpartner aus der Forschung sind die Universitäten Paderborn und Bielefeld.

Treibhausgasausstoß vermeiden statt kompensieren

„Klimaneutralität in Unternehmen kann nur durch die reelle Vermeidung und nicht durch Kompensation von Treibhausgasen erfolgen“, erklärt Prof. Dr. Henning Meschede, Professor für Energiesystemtechnik an der Fakultät für Informatik, Elektrotechnik und Mathematik der Universität Paderborn.

Kenntnisse über die Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette in Kombination mit dem Aufzeigen möglicher Vermeidungsoptionen würden demnach die Grundlage für zielführende, ganzheitliche Lösungsansätze bilden. „Dafür bedarf es interdisziplinärer Teams, die die Produktionsprozesse verstehen, daraus Effizienzansätze ableiten und dieses Wissen in übergeordnete Geschäftsprozesse einfließen lassen können“, so Meschede.

„Ein produktbasierter Fußabdruck der Treibhausgase gibt Unternehmen Aufschluss über die eigenen Emissionen und weist zudem Zielwerte für das Carbon Controlling und das Produktdesign aus. Das Assistenzsystem schlägt konkrete Optimierungsmaßnahmen vor“, ergänzt Waliulloah Ali, Head des Center of Excellence Consumer Products von NTT DATA.

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