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Aufräumen ist angesagt Lünendonk & Hossenfelder sowie Horn & Company raten zur Prozessanalyse - jetzt

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Steigerung der Prozesseffizienz steht auf der Agenda von CEOs ständig oben. Nun erfordert der Lockdown in den meisten Unternehmen zudem schnelle Maßnahmen zur Liquiditätssicherung. Gleichzeitig ließen sich Leistungsfähigkeit der Prozesse in Bezug auf Kosten, Geschwindigkeit, Liefertreue und Kapitalbindung auf ein ganz neues Niveau zu heben, so ein Dossier von Lünendonk & Hossenfelder. Mit Process Analytics stehe hierzu ein Werkzeug zur Verfügung.

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Die Grafik aus dem Dossier „Revolution der Geschäftsprozessoptimierung in Industrie, Handel und Dienstleistung“ zeigt mit Fokus auf das Arbeitskapital und die Prozesskosten, wie hoch die Erfolge durch Prozessanalysen ausfallen können.
Die Grafik aus dem Dossier „Revolution der Geschäftsprozessoptimierung in Industrie, Handel und Dienstleistung“ zeigt mit Fokus auf das Arbeitskapital und die Prozesskosten, wie hoch die Erfolge durch Prozessanalysen ausfallen können.
(Bild: Lünendonk-Themendossier 2020: Process Analytics)

Dieser digitale Ansatz – und das ist die Innovation – basiert auf der massenhaften Big-Data-Analyse von Transaktionsdaten in den Geschäftsprozessen, die in den ERP-Systemen der Unternehmen bereits vorhanden sind. Process Analytics zeigt so in kurzer Zeit und mit hoher Treffsicherheit auf, wo sich Effizienzreserven verbergen und was konkret zu deren Erschließung getan werden muss. Führende große mittelständische Unternehmen setzen Process Analytics bereits ein und erzielen Performance-Steigerungen von 20 bis 30 Prozent bei Prozesskosten und Working Capital.

Damit jedoch dieser neue Ansatz sein Potenzial entfalten kann, braucht es in den Unternehmen zwingend ein enges Zusammenwirken von Geschäftsprozess-, IT- und Process-Analytics-Experten. Ein in der „Corona-Zeit“ besonders hervorzuhebender Vorteil von Process Analytics liegt darin, dass die Optimierungsteams virtuell, also ohne persönlichen Kontakt, zusammenarbeiten können.

Die Methodik ist somit ein Schlüssel für fundierte, datenbasierte Entscheidungen zur Performance-Steigerung. Doch wie funktioniert Process Analytics genau? Und wie unterscheidet sich der Ansatz von klassischen Prozessanalysemethoden, die in den letzten drei Jahrzehnten eingesetzt wurden?

Das Themendossier

Das aktuelle Themendossier von Lünendonk & Hossenfelder, das in Zusammenarbeit mit der Top-Management-Beratung Horn & Company entstand und zum kostenlosen Download bereitsteht, will hier konkrete Antworten liefern. Es zeigt die Hintergründe und Grundzüge von Process Analytics auf und veranschaulicht unter dem Titel „Revolution der Geschäftsprozessoptimierung in Industrie, Handel und Dienstleistung“ mit Fallbeispielen, welche Erfolge sich durch moderne und datenbasierte Optimierungsprogramme erreichen lassen.

Potenziale schnell aufzeigen

Jonas Lünendonk, Geschäftsführer von Lünendonk & Hossenfelder, sagt: „Traditionelle Prozessanalysemethoden in Beratungsprojekten binden erheblich Zeit sowie Experten- und Management-Ressourcen – Nachteile, die in Zeiten vollautomatisierter Prozesse nicht mehr hingenommen werden müssen.“ Mit Process Analytics hätten Unternehmen die Chance, die real im Unternehmen ablaufenden Prozesse innerhalb kürzester Zeit auf Basis von Transaktionsdaten end-to-end visualisieren und verstehen zu können. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Unternehmen existiere nun eine Grundlage, um schnelle Analysen umzusetzen.

Frank Zurlino, geschäftsführender Partner bei Horn & Company, beschreibt die Vorzüge von Process Analytics so: „Das Besondere dieser Herangehensweise ist die extrem hohe Transparenz, Detailtiefe und Objektivität der Potenzialanalyse sowie die Möglichkeit, die Umsetzung und Wirksamkeit der Optimierungsmaßnahmen in Echtzeit mit einem Dashboard zu verfolgen.“

Hinzu komme, dass die datengetriebene Prozessanalyse systemunabhängig in jedem Geschäftsprozess eingesetzt werden könne. „Transaktionen eines Geschäftsprozesses, die oftmals mehrere verschiedene Systemwelten (ERP, CRM) durchlaufen, lassen sich über Konnektoren zu einem Gesamtbild verbinden. Die Process-Excellence-Teams können virtuell und ohne persönlichen Kontakt Verbesserungen umsetzen“, setzt er hinzu.

Ungeahntes aufdecken

„Es ist der größte Wert eines Bildes“, wie es der amerikanische Mathematiker John Tukey in den 1970ern formulierte, „wenn es uns zwingt, das wahrzunehmen, was wir nie erwartet hätten.“ Durch die objektive und detailgetreue End-to-End-Betrachtung von Prozessen können bisher ungeahnte Effizienzlücken und deren Ursachen aufgedeckt und visualisiert werden.

Die aufgezeigten Verbesserungspotenziale wirken sich auf wesentliche Zielgrößen wie Prozesskosten und Working Capital aus. Diese können laut Philipp Herrmann, Associate Partner bei Horn & Company, „erfahrungsgemäß um mehr als 20 bis 30 Prozent reduziert werden.“

Vereinfachung der S4/HANA-Migration

Viele Unternehmen setzen Process Analytics aber auch ein, um die oftmals „gewachsenen“ Prozesse zunächst deutlich zu vereinfachen. So dauern derzeit etliche „S/4HANA“-Umstellungen länger als geplant, laufen massiv aus dem Budget oder scheitern sogar ganz. Ein häufiger Grund ist dabei die reine Übertragung einer bestehenden Prozesswelt mit all ihren ungelösten Problemen in das neue System.

Michael Lukarsch, geschäftsführender Partner bei Horn & Company, zieht einen Vergleich heran: „Wie bei einem privaten Umzug in eine neue Wohnung kann auch hier ein vorheriges „Ausmisten“ und „Aufräumen“ den Wechsel deutlich erleichtern.“ Durch Process Analytics ließen sich Investitionsaufwand wie auch Migrationszeit deutlich verringern.

(ID:46578196)