G-Core Labs mit europäischem Cloud-Angebot KI-Cloud auf Basis der IPU-Systeme von Graphcore

Quelle: Pressemitteilung

Weiterer Erfolg für Graphcore: G-Core Labs, ein europäischer Cloud- und Edge-Anbieter mit mehr als 140 Standorten rund um den Globus, setzt die „IPUs“ (Intelligence Processing Units) von Graphcore als Kernstück eines neuen, in Europa angesiedelten öffentlichen KI-Cloud-Dienstes ein.

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Seit Oktober 2021 verfügt G-Gore Labs über einen Rechenzentrumsstandort in Deutschland in Frankfurt am Main.
Seit Oktober 2021 verfügt G-Gore Labs über einen Rechenzentrumsstandort in Deutschland in Frankfurt am Main.
(Bild: G-Gore Labs)

Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben für die IPU-Systeme entschieden, um dem rasch wachsenden Bedarf an leistungsstarkem, effizientem und sicherem KI-Computing in der Cloud nachzukommen. G-Core Labs erster IPU-Dienst operiert zunächst auf der Basis eines IPU-Cluster in Luxemburg. Allerdings soll der Dienst sich weiter in Mitteleuropa verbreiten. Er steht derzeit Early Access-Kunden offen.

Konkret plant G-Core Labs, seinen IPU-Cloud-Service im Laufe des Jahres in Europa, den USA und Asien zu erweitern. Er zielt insbesondere auf die Bedürfnisse europäischer Unternehmen - dem Finanzsektor, dem Gesundheitswesen, der Fertigungsindustrie - Großlabore und Forschungseinrichtungen, vor allem in Bezug auf Datensouveränität.

Die IPU-Systeme von Graphcore wurde dafür konzipiert, jede Phase der Einführung künstlicher Intelligenz zu unterstützen – von der Erstellung von Proof of Concepts bis hin zur Trainings- und Implementierungsphase. Die KI-Anwendungen, einschließlich der Verarbeitung natürlicher Sprache, Computer Vision und sprachbasierter KI-Systeme sowie andere Implementierungsressourcen, Trainings- und Support-Angebote sollen Kunden helfen, in der Unternehmenswelt anfallende Probleme schneller zu bewältigen und Innovationen rascher umzusetzen.

Andre Reitenbach, Geschäftsführer (CEO) von G-Core Labs, sagt: "Wir sind sehr stolz darauf, dass G-Core Labs der erste europäische Cloud-Service-Anbieter ist, der mit Graphcore zusammenarbeitet, um neue Innovationen für einen sich schnell verändernden Cloud-Markt zu entwickeln. ... KI bietet großes Potenzial, aber ihr Fortschritt hängt stark von den Computersystemen ab, auf denen sie ausgeführt wird. Graphcore hat durch seine Handels- und Forschungspartnerschaften gezeigt, dass die IPU ein Innovationsbeschleuniger ist, der neue Wege in der KI-Forschung eröffnet und gleichzeitig ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.”

Die Anfänge von G-Core Labs liegen in Tätigkeiten für Online-Gaming-Communities weltweit. Heute entwickelt G-Core Labs einen umfassenden KI-Cloud-Einzeldienst für das Trainieren und Implementieren von KI-Anwendungen.

Die Plattform

Der Plattform wird das One-Stop-Shop-Prinzip zugrunde liegen, so dass sich Entwickler ganz auf die Entwicklung ihrer ML-Modelle und -Dienste konzentrieren können, ohne sich um das Vorbereiten der Infrastruktur, das Herunterladen von Software oder sonstige Einrichtungsmaßnahmen und um das Bereitstellen von Frameworks, Datenspeichersystemen und technischen Support für all diese Elemente kümmern zu müssen.

Um die Technik bereitzustellen hat das KI- und HPC-Unternehmen Atos als Systemintegrator eng mit G-Core Labs und Graphcore zusammen gearbeitet. Atos wird die Cloud von G-Core Labs selbst nutzen, um dem eigenen Kundenstamm einen effizienten On-Demand-Zugriff auf die IPU-Technologie zu ermöglichen.

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Erster deutscher Public-Cloud-Standort

G-Core Labs, Anbieter von Cloud- und Edge-Lösungen, hat im vergangenen Oktober in Frankfurt am Main einen Public-Cloud-Standort eröffnet. Hierbei handelt es sich um den ersten Cloud-Präsenzpunkt des Unternehmens in Deutschland und der sechszehnte weltweit. er befindet sich in einem der Tier-III-Datacenter vor Ort.

Der Cloud-Service von G-Core Labs aus Frankfurt bietet die „Intel-SGX“-Verschlüsselungstechnologie, um sichere Enklaven zu erstellen. Außerdem ist eine KI-Plattform in der Cloud verfügbar, die den gesamten Zyklus des Maschinenlernens beliebiger Komplexität unterstützen soll.

Die Cloud-Services werden von Prozessoren des Tpys „Intel Xeon Scalable“ (Ice Lake) der 3. Generation angetrieben. Die Services werden mit finanziellen Garantien und mit SLAs von 99,95 Prozent angeboten.

Nach Anbieterangaben stellt die KI-Plattform, die ein Teil der PaaS-Cloud von G-Core Labs ist, den Kunden die erforderliche Infrastruktur von Software bis zu den Frameworks bereit, unterstützt den vollständigen Lernzyklus beliebiger Komplexität, ermöglicht die unaufhörliche Bereitstellung von Modellen und die Zusammenarbeit an diesen Modellen und verfügt über einen Katalog mit vorgefertigten Mustern und Modellen.Techniken zum Datenempfang und zur -verarbeitung wie „Kafka“, „Storm“, „Spark“, „Pyspark“, „PostgreSQL„“, „MS SQL“, „Oracle“ und „MongoDB“, sind in die Plattform integriert. Den größten Nutzen könne dieser KI-Dienst den Projekten bringen, die mit Erkennung von Personen, Dokumenten, Objekten und Bildern verbunden sind.

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