Cray-Systeme verkleinert und vergünstigt HPE baut Supercomputer-Portfolio weiter aus

Von Martin Hensel

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Hewlett Packard Enterprise (HPE) bietet seine Cray-Supercomputer ab sofort in einem kompakteren Format und zu reduzierten Preisen an. Ziel ist es, mehr Unternehmen den Einsatz eigener Supercomputer zu ermöglichen.

HPE macht seine Cray-Supercomputer kleiner und erschwinglicher.
HPE macht seine Cray-Supercomputer kleiner und erschwinglicher.
(Bild: HPE)

Neu im Programm ist der HPE Cray EX2500. Dabei handelt es sich um einen Supercomputer auf Basis des HPE Cray EX4000, dem laut HPE weltweit ersten System der Exascale-Klasse. Der EX2500 ist allerdings um 24 Prozent kleiner und verfügt über eine Flüssigkeitskühlung für höhere Energieeffizienz. Laut dem Hersteller soll das System eine kostensparende Lösung für große Unternehmen darstellen, die Supercomputer-Leistung in kleinerem Formfaktor und mit geringerem Stromverbrauch suchen.

Weitere Neuzugänge sind die Spezial-Server HPE Cray XD2000 und XD6500. Sie bieten hohe Dichte, um maximale Leistung für anspruchsvolle Anwendungen bereitzustellen. Dazu zählen etwa Modellierung, Simulation und künstliche Intelligenz (KI). Die Cray-XD-Systeme sind mit herkömmlichen Rechenzentren kompatibel. Prozessoren, Beschleuniger, Speicher, Interconnects sowie Stromversorgungs- und Kühlungsoptionen lassen sich je nach Arbeitslastanforderungen anpassen.

Optimierte Technik an Bord

Die neuen HPE-Supercomputer werden verschiedene Technologien nutzen, die für Systeme der Exascale-Klasse entwickelt wurden. Dazu zählt beispielsweise die Ethernet-Verbindung mit HPE Slingshot, um hohe Geschwindigkeitsanforderungen zu erfüllen und bessere Lastkontrolle zu ermöglichen. Der Cray Clusterstor E1000 erweitert den Speicherplatz mittels intelligentem Tiering und unterstützt datenintensive Anwendungen, wie etwa das Training von KI-Modellen.

Ebenfalls verfügbar ist das HPE Cray Programming Environment: Die vollständig integrierte Softwaresuite bietet Compiler und Entwickler-Tools, die Code-Portabilität ermöglichen und so zur Optimierung von Modellierung, Simulation, Analyse und KI-Anwendungen beitragen. Eine direkte Flüssigkeitskühlung führt die Wärme der verbauten Hochleistungskomponenten zuverlässig ab. Zudem unterstützen die neuen Supercomputer-Modelle aktuelle CPUs, GPUs und Beschleuniger, wie etwa die vierte Generation von AMDs EPYC- und Intels Xeon-Scalable-Prozessoren, AMDs Instinct-GPU MI250X oder die H100-Tensor-Core-GPUs von NVIDIA.

Verfügbarkeit

Die HPE-Cray-EX2500-Systeme sind ab sofort für ausgewählte HPE-Kunden und je nach Ausstattung ab dem ersten oder zweiten Quartal 2023 allgemein bestellbar. Erste XD2000-Modelle sind bereits verfügbar, weitere werden im Laufe der kommenden Monate folgen. Die HPE-Cray-XD6500-Varianten können ab dem ersten Quartal 2023 bestellt werden.

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