Aus Schaden klug

Hochverfügbarkeit schützt Burger Pflanzen

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So verliefe die Sicherung im Fehlerfall

Immer unterwegs: die Logistik-Flotte von Burger Pflanzen (Bild: Burger Pflanzen)
Immer unterwegs: die Logistik-Flotte von Burger Pflanzen (Bild: Burger Pflanzen)

Als nächstes benachrichtigte Avance den Servicepartner des Anwenders. Im Falle Burger würde JKSoftware dann eine neue Festplatte bestellen und anschließend einbauen.

Avance würde als nächstes die neu eingesetzte Platte automatisch auf den aktuellen Datenstand bringen. Von all dem würde der Anwender nichts bemerken, weil die Server auch während einer Synchronisation ohne Unterbrechung weiter arbeitete, als hätte es den Ausfall der Festplatte nie gegeben.

Über die automatisch ablaufende Verwaltung des Systems hinaus bietet Stratus Avance integrierte Prognosewerkzeuge, die eventuelle Hard- und Softwareprobleme vor ihrem Auftreten vorhersagen.

Die Umstellung verlief problemlos und schnell

Die Implementierung des gesamten Server-Systems mit der Migration der Unternehmensdaten durch JKSoftware nahm nur ein Wochenende in Anspruch und ging mit einer ohnehin geplanten Umstellung vom Windows Server 2003 auf Windows Server 2008 einher. Davon nahm die Installation von Avance selbst nur 15 Minuten in Anspruch.

Dabei virtualisierte das Team des Beratungsunternehmens die verschiedenen vorhandenen Server-Instanzen, die sich noch auf physikalischen Servern befanden. Die neuen virtuellen Instanzen umfassen heute einen „Small Business Server“ für die Datenbank, die Zeiterfassung, die Warenwirtschaft und die Office-Anwendungen, dem Server für die Datev-Anwendung und ein Terminal-Server, der die Kassensysteme steuert. Hardwareseitig kommen zwei identische Tarox-Server mit jeweils zwei Vierkern-Xeon-Prozessoren, vier Laufwerken mit je 450 Gigabyte und 24 Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz.

„Stratus Avance hat das Ausfallrisiko der IT wesentlich reduziert und sichert so unseren täglichen Betrieb“, resümiert Burger. „Nun gehören Totalausfälle und frustrierte Kunden der Vergangenheit an. Außerdem befindet sich der Server jetzt in einem eigenen Raum. Versehentliches Abschalten ist ebenfalls unmöglich.“

Der Autor:

Nikolai Zotow ist Redakteur bei der Beratungsgesellschaft für strategische Kommunikation PR-COM in München.

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