Transparenz für KI-Lieferketten G7-Staaten veröffentlichen Richtlinie zu SBOM for AI

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Die G7 und die EU-Kommission legen „SBOM for AI – Minimum Elements“ vor. Mit der Richtlinie definieren sie sieben Informations-Cluster, um Transparenz über die KI‑Lieferkette und den KI-Lebenszyklus zu schaffen.

Die G7-Richtlinie SBOM for AI soll alle Phasen des KI‑Lebenszyklus und die gesamte KI‑Lieferkette abgedecken – von Datenherkunft über Infrastruktur bis zu Leistung und Sicherheit. So werden Abhängigkeiten, Risiken und Verantwortlichkeiten transparent.(Bild:  Sutthiphong - stock.adobe.com)
Die G7-Richtlinie SBOM for AI soll alle Phasen des KI‑Lebenszyklus und die gesamte KI‑Lieferkette abgedecken – von Datenherkunft über Infrastruktur bis zu Leistung und Sicherheit. So werden Abhängigkeiten, Risiken und Verantwortlichkeiten transparent.
(Bild: Sutthiphong - stock.adobe.com)

Die Cyber-Sicherheitsbehörden der G7-Staaten und die EU-Kommission haben nach eigenen Angaben einen Meilenstein erreicht: Sie haben die Richtlinie Software Bill of Materials (SBOM) for Artificial Intelligence - Minimum Elements veröffentlicht. Diese liefert Empfehlungen für Minimalanforderungen an eine SBOM für Künstliche Intelligenz. Die sieben übergeordneten Cluster enthalten jeweils mehrere Elemente, die durch anschauliche Beispiele für einen praxistauglichen Einsatz sorgen sollen. Die sieben Cluster sind:

  • Metadata
  • Datasets Properties
  • Key Performance Indicators
  • Infrastructure
  • Security Properties
  • System Level Properties
  • Models

SBOM for AI zielt auf ...

Die Richtlinie SBOM for AI soll Transparenz schaffen, um mit den richtigen Tools die Cyber­Sicherheit eines KI Systems effektiv umzusetzen. Eine SBOM solle künftig zum Beispiel Informationen über das verwendete KI-Modell sowie Art, Quelle und mögliche Biases (Verzerrungen in Daten oder Algorithmen, Voreingenommenheiten, Denkfehler) in den Trainingsdaten enthalten. Das Ziel sei es, den gesamten Lebenszyklus der KI-Anwendung zu betrachten und transparent zu machen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie die italienische Cyber-Sicherheitsbehörde ACN waren federführend bei der Umsetzung der Richtlinie. BSI-Präsidentin Claudia Plattner sagt: „Transparenz über die KI-Lieferkette, die eingesetzten Komponenten und Abhängigkeiten bildet die Grundlage für robuste KI-Cyber-Sicherheit. Sie ermöglicht Nachvollziehbarkeit der Systeme, unterstützt das effiziente Management identifizierter Schwachstellen und stärkt das Cyber-Risiko-Management der Organisation.“

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