Advertorial: 17. DSAG-Technologietage 2019 [Gesponsert]

Fujitsu umsorgt SAP-Anwender in der Cloud und außerhalb

| Autor: Dr. Dietmar Müller

Am 12. und 13. Februar 2019 veranstaltet die DSAG im World Conference Center Bonn ihre 17. Technologietage.
Am 12. und 13. Februar 2019 veranstaltet die DSAG im World Conference Center Bonn ihre 17. Technologietage. (Bild: gemeinfrei, MaxWaidhas / Pixabay / CC0)

Am 12. und 13. Februar 2019 veranstaltet die DSAG im World Conference Center Bonn ihre „17. Technologietage“. Fujitsu ist als Partner mit einem Großaufgebot an Mitarbeitern und Lösungen vor Ort. Jörg Niopek, bei Fujitsu Business Development Manager SAP Infrastructure und Manuel Thalhofer, Portfoliomanager - SAP Services, Fujitsu, erläutern, wie sie SAP-Anwendern beim Gang in die Cloud behilflich sein können.

Das Moto der 17. DSAG-Tagung lautet „Wege in die Cloud: gemeinsam denken, individuell handeln“. Welche Wege beziehungsweise konkrete Lösungsansätze in und für die Cloud offeriert Fujitsu Unternehmen im Zuge der SAP-Nutzung?

Manuel Thalhofer: Kunden versprechen sich von dem Weg in die Cloud häufig einen Mehrgewinn an Agilität um schneller auf Veränderungen reagieren zu können. Wir von Fujitsu können Anwender zuallererst dabei unterstützen, ihre Abläufe zu vereinfachen.“Simplify your business processes using Fujitsu SAP Services“ lautet unser Motto.

Diese Vereinfachung hilft, Ressourcen auf die Transformation zu fokussieren, was so wichtig ist um neue Digitale Prozesse effizient einzuführen und agil anzupassen. Mit „Simplify, Transform and run Digital“ – sichert Fujitsu den Weg in die Digitalisierung.

Jörg Niopek: Kunden können je nach Ihren Bedürfnissen für die diversen Anwendungsfälle zwischen verschieden ausgeprägten SAP Simplify-Lösungen wählen, wir sind führend in der Bereitstellung von standardisierten SAP Services:

Unser Angebot „Fujitsu Integrated System Primeflex for SAP HANA“ richtet sich an Anwender, die den Betrieb gerne in Eigenregie betreuen wollen. Primeflex for SAP HANA deckt alles ab, von vorinstallierten Scale-Up-Systemen und mit VMware virtualisierten Plattformen sowie individuellen Scale-Up- und Scale-Out-Konzepten gemäß dem „SAP HANA Tailored Data Center Integration (TDI)“-Ansatz bis hin zu maßgeschneiderten desastertoleranten Setups.

Das Komplettangebot „Fujitsus Primeflex for SAP Landscapes“ vereinfacht und automatisiert die Verwaltung von SAP-Anwendungen inklusive SAP HANA oder SAP S/4HANA vollständig, der Kunde muss praktisch nichts mehr selber tun. Das Produkt bietet integrierte Kombination von Servern, Storage, Netzwerkkonnektivität und Software von Fujitsu und Partnern. Mit dem „Flexframe Orchestrator“ wird der Betrieb von SAP Anwendungen, SAP Datenbanken und der SAP HANA Plattform und das Management komplexer SAP Umgebungen ganz einfach.

Das Rundum-Sorglos-Paket: Nicht wenige Anwender haben ja alle Hände voll damit zu tun, den reibungslosen SAP-Betrieb sicherzustellen, dabei werden Themen wie das Monitoring oder das Einbinden neuer Technologien zwangsläufig unterbelichtet. Fujitsu kann hier On-Demand-Services bieten, während wir gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten (TCO) verringern.

Laut der DSAG „weisen die Herausforderungen beim Cloud Computing für Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen Parallelen auf“. Welche Herausforderungen hat Fujitsu für SAP-Anwender auf dem Weg in die Cloud ausgemacht?

Jörg Niopek: Aus Infrastruktur-Sicht müssen hier zwei Bereiche genannt werden: Zum einen sollten sich die Anwender die Vertragsmodalitäten gerade bei der Nutzung von Angeboten von Hyperscalern genau ansehen. Das Subscriptions-Modell will wohlüberlegt gewählt werden, hier lauern viele versteckte Unannehmlichkeiten. Zum anderen müssen Anwender genau evaluieren, welche Systeme wirklich in die Cloud gehoben werden sollen.

Möglicherweise gilt es dafür - etwa im Zuge der Qualitätssicherung – eine riesige Menge an Daten zu transferieren. Anwender müssen sich sehr genau überlegen, ob das Sinn macht. Auch gilt es die verschiedensten Compliance-Vorgaben zu beachten.

Fujitsu unterstützt mittelständische und große Unternehmen mit einem Komplettportfolio inklusive Beratung. Vor Ort sehen wir uns an, wie die IT-Landschaft des Kunden eventuell durch Services aus der Public Cloud verbessert werden kann, dabei steht das Kosten-Nutzen-Verhältnis natürlich im Vordergrund.

Manuel Thalhofer: Aus einer Applikationssicht ist die Fülle von möglichen SaaS und PaaS für Kunden oft eine Herausforderung. Bei diesen vielen Auswahlmöglichkeiten das richtige Angebot auszuwählen ist nicht trivial. Außerdem gilt es zu betrachten wie SaaS und PaaS in bestehende Prozesse integriert werden können.

So werden diese Services häufig in „waves“ geliefert und nicht mehr über klassische Releases, bei denen man selbst die Wahl hat wann sie eingespielt werden. Das beutet z.B. für das Changemanagement, dass betrachtet werden muss, wie man mit einer solchen, sich kontinuierlich veränderten Applikationslandschaft umgeht. Etablierte Methoden wie ein Changefreeze sind in der Regel nicht mehr umsetzbar.

Die DSAG fordert von den Anbietern auch einen „Baukasten mit passenden Architektur-Bausteinen, einheitlichen Datenmodellen, durchdachten Konzepten und soliden Best Practices, um die anspruchsvollen Aufgaben der Automatisierung und Integration zu meistern.“ Wie würde ein solcher Baukasten aussehen, wenn Fujitsu ihn zusammenstellen dürfte?

Manuel Thalhofer: Der Baukasten ist häufig schon vorhanden, nur ist er so unübersichtlich, dass man sich schwer tut, die richtigen, zusammengehörigen Elemente zu finden. Wir unterstützen hier Kunden dabei, diesen Baukasten zu ordnen um dann die richtigen Services zusammensetzen zu können.

Dabei behalten wir vier Bereiche genau im Auge:

- Erstens: Die Kostenmodelle – gerade im Zusammenspiel mit anderen Services kann sich hier zum Beispiel eine kostspielige indirekte Nutzung von Software ergeben.

- Zweitens: Die Funktionen – welche der vielfältigen SaaS- oder PaaS-Angebote decken meine Funktionen überhaupt ab und wo können sie sich ergänzen.

- Drittens muss wie immer auf das Thema Compliance geachtet werden – möglicherweise wandern Daten „quasi am Rande“ in die Cloud, die da nicht hindürfen.

- Und Viertens: Die Schnittstellen. Gerade wenn man mehrere Services zu einer Lösung zusammenfügt, wandert die Komplexität gerne in die Schnittstellen. Sind Kombinationen jedoch schon vorher gedacht, kann man diese Komplexität drastisch reduzieren.

Unter Betrachtung dieser vier Parameter kann schon ein Großteil der Anforderungen mit standardisierten Produkten abgedeckt werden. Diese müssen jedoch häufig noch erweitert werden, um kundenindividuelle Mehrwerte abzubilden. Im Zuge unserer „Digital Co-Creation“ suchen wir nach der optimalen Kombination digitaler Technologien. Man könnte sagen, unser Digital Co-Creation ist der Baukasten, den die DSAG gefordert hat.

Jörg Niopek: Unser Architekturkonzept sieht end-to-end-Antworten für den ganzen Markt vor, dabei verbinden wir on-Premis mit der Hybrid-Welt. Anwender können mit dem „Fujitsu Software Enterprise Service Catalog Manager“, einem Self-Service-Portal für Unternehmen und Serviceanbieter, ihre Software-, Infrastruktur- oder Plattformservices automatisiert bereitstellen. Er verfügt über eine stetig wachsende Sammlung von vorkonfektionierten Adaptern, die viele verschiedene Arten von Hybrid Cloud Services wie beispielsweise eine Testumgebung für SAP HANA nahtlos integrieren.

Weiter führt die DSAG aus, dass ein „Schlüsselfaktor für den Gang in die Cloud eine möglichst weitreichende Automatisierung von Prozessen ist.“ Welche Vorschläge hat Fujitsu für die Automatisierung von IT-Prozessen?

Jörg Niopek: Ganz neu hat Fujitsu gerade die Variante „Primeflex for VMware vSAN“ mit einer Reihe spezieller Verwaltungsoptionen vorgestellt. Diese Lösung ist vor Kurzem für den SAP Bereich freigegeben worden und Fujitsu ist weltweit der einzige Anbieter, der dieses Zertifikat von SAP basierend auf der 4-Wege Server Technik erhalten hat. Der „Fujitsu Software Infrastructure Manager“ gibt Unternehmen die zentrale Kontrolle über komplette Rechenzentren, während der bereits erwähnte Fujitsu Software Enterprise Service Catalog Manager standardisiert neue IT Services wie etwa Clouds offeriert.

Grundsätzlich sorgt „Fujitsu Data Center Management und Automation“ für die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen in einem Rechenzentrums (RZ), was natürlich die Effizienz des RZ-Betriebs erhöht und die Betriebskosten senkt. Das Angebot kann vor Ort, als Managed Service, oder in der Fujitsu-Cloud genutzt werden.

Manuel Thalhofer: An unserer intelligenten Prozessautomatisierung (Intelligent Process Automation, „IPA“) führt kein Weg vorbei. Mit diesem Methoden- und Werkzeugkasten lassen sich Funktionen wie Automatisierung, maschinelles Lernen und smarte Workflows individuell und flexibel an verschiedenste Erfordernisse anpassen. So können beispielsweise im Zuge der Robotic Process Automation (RPA) Softwareroboter als virtuelle Mitarbeiter den Menschen bei monotonen, regelbasierten Tätigkeiten entlasten und Kapazitäten für kreativere Arbeiten schaffen.

Noch jung ist eine Kooperation mit „Blue Prism“. Dabei unterstützt Fujitsu die RPA-Implementierungen der Geschäftskunden durch RPA-as-a-Service, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud Services sowie weitere zukunftsweisende Technologien. Ich würde sagen, RPA plus Process Mining ist eine unschlagbare Kombination, welche wir auch häufig in Transformationen Richtung S/4HANA einsetzen.

Teil des diesjährigen Mottos der DSAG-Tagung ist die Aufforderung „Do it yourself“ –wieweit können SAP-Anwender den Gang in die Cloud selbst beschreiten, wie weit ist Hilfe durch Partner wie Fujitsu nötig?

Jörg Niopek: Natürlich muss hier wieder der Fujitsu Software Enterprise Service Catalog Manager genannt werden. Das Self-Service-Portal für Software-, Infrastruktur- und Plattformservices bietet auch Funktionen zur Berechnung von Nutzungsgebühren auf Basis der tatsächlichen Nutzung und zur Erstellung von Berichten. Services lassen sich mit wenig Aufwand in das Portal einbinden, da bereits alle erforderlichen Business-Enablement-Funktionen vorhanden sind – einschließlich Benutzerregistrierung, Benutzer- und Abonnementverwaltung, Servicebereitstellung, Reporting und Funktionen für die Bearbeitung von Zahlungsvorgängen und für die Fakturierung.

Die SAP-Anwender interessieren sich verstärkt für KI-Angebote, um ihr Unternehmen intelligenter zu machen. Welche Angebote kann Fujitsu hier offerieren?

Manuel Thalhofer: KI ist gerade in aller Munde, man sollte die Technologie aber nicht um ihrer selbst Willen einsetzen, sondern für wirklich sinnvolle Funktionen. KI ist beispielsweise bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen sehr hilfreich. Insbesondere wenn diese mit festen Regelwerken nur schwer automatisiert werden können und ein dynamisches Anpassen auf Veränderungen gefordert ist.

Auch im Falle der bereits genannten RPA-Software von Blue Prism machen KI-Funktionen durchaus Sinn, zu denken wäre etwa an intelligente Chatbots oder optische Zeichenerkennung. Diese Lösungen sind in der Regel sehr individuell und werden in einer Co-Creation individuell auf den Kunden zugeschnitten.

Jörg Niopek: Unser Chief Technology Officer Joseph Reger hat seine Vision von KI oder besser Maschinenlernen bereits auf dem „Fujitsu Forum 2016“ erläutert. Diese Vision hat er auf dem Forum Ende 2018 bekräftigt. KI eignet sich beispielsweise hervorragend, Anomalien zu erkennen – hilfreich etwa bei der Abwehr von Cyber-Angriffen oder bei der Parkplatzüberwachung. Das alles ist aber erst der Anfang eines tiefgreifenden Wandels unserer Arbeits- und Lebenswelt, meint Reger.

Müssten Sie den Anwendern auf der DSAG-Tagung eine Botschaft mitgeben, welche wäre das?

Manuel Thalhofer: Ganz spontan: Simplify your business processes - mit Fujitsu SAP Services. Erwägen Sie eine hybride Nutzung und überdenken Sie Ihre Geschäftsprozesse. Mit KI können Sie auch noch das letzte aus ihnen heraus holen!

Jörg Niopek: SAP ist ein Kernthema für Fujitsu.

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