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Validierung alternativer Client-Betriebssysteme
Die Betrachtungen, die für das Client-OS getroffen wurden, haben auch direkten Einfluss auf die Szenarien hinsichtlich der Office-Lösung. Dabei muss bedacht werden, dass es sich bei modernen Office-Lösungen heute jedoch nicht mehr nur um „plumpe“ Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation handelt. Moderne Systeme beinhalten vielmehr auch Kommunikations- und Kollaborationselemente und ermöglichen ein integriertes und nahtloses Arbeiten. Sie bestehen in der Regel aus Client-Applikationen, Servern und Services.
Auch hier kann anhand der erwarteten Verfügbarkeit von Windows „Next“ für den klassischen Client [und die „neuen Formfaktoren Pad/Slate] die Markteinführung der kommenden Office-Produktgeneration abgeleitet werden. Aus Sicht der Experton Group ist nämlich gerade Office das zentrale Alleinstellungsmerkmal von Microsoft gegenüber anderen Anbietern.
Der Vorteil entsteht durch die Verknüpfung des Client-Betriebssystems mit der Office-Plattform. Da bei Windows „Next“ eine stärkere Bedeutung der Touch-Oberfläche und Anpassung des User Interface (UI) erwartet wird, muss eine entsprechende Angleichung der UI und Bedienkonzepte auch bei Office erfolgen.
Inforamtionen sind zu vergleichen und zu verdichten
Somit wären extrem asymmetrische Produktlebenszyklen nachteilig für Microsoft. Für Anwenderunternehmen gilt herauszuarbeiten, in welchen Zeitfenstern die Nutzung von Funktionen durch den Anwender erforderlich ist, um die definierten Ziele zu erreichen und welche organisatorischen Vorlaufzeiten sich ergeben.
Nachdem die entsprechenden Daten gesammelt, unterschiedliche Szenarien gebildet und gegen die Ziele gespiegelt wurden, gilt es die gewonnen Erkenntnisse zu konsolidieren und im Unternehmen zu bewerten. Auf dieser Basis gilt es:
- Die Ressourcenplanung in der IT zu organisieren
- Lösungen der eingesetzten/ausgewählten Lieferanten zu testen
- Die Verträge, beziehungsweise die Vertragslaufzeiten, und Beschaffungszyklen von Hardware sowie Software zu synchronisieren.
weiter mit: Die Virtualisierung der Clients
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