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Datacenter - vom Infrastrukturanbieter zum digitalen Marktplatz Evolution des Rechenzentrums

| Autor / Redakteur: Peter Knapp / Ulrike Ostler

Rechenzentren sind längst mehr als reine Anbieter von IT-Infrastruktur. In Communities versammeln sie zahlreiche Markteilnehmer: Vor allem Big Player üben einen starken Magneteffekt aus und ziehen zahlreiche Unternehmen aus der jeweils gleichen Branche an.

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Rechenzentren wachsen über ihre ursprünglichen Aufgaben hinaus.
Rechenzentren wachsen über ihre ursprünglichen Aufgaben hinaus.
(Bild: Alperium/ Fotolia.com)

Davon profitieren alle, die ihre IT in Carrier-neutrale Rechenzentren auslagern. Denn die Unternehmen können Daten über Cross Connects wesentlich schneller austauschen und effizienter nutzen. Gleichzeitig sind sie direkt mit attraktiven Dienstleistern verbunden und können deren Angebote unmittelbar nutzen. Erst durch diese Bündelung in Rechenzentren werden IT-Megatrends wie Cloud Computing und Big Data möglich.

Welche Aufgaben hatten Rechenzentrumsbetreiber bislang? Sie waren in erster Linie Dienstleister, die eine Infrastrukturumgebung inklusive Stromversorgung, Klimatisierung, Connectivity und Sicherheit angeboten haben. Ihre Kunden sind dadurch nicht länger an ihre eigenen begrenzten Ressourcen – in Form von Stellfläche, Server, Bandbreite, Geld, Personal, Know-how – gebunden.

Diese Leistungen bieten Rechenzentren nach wie vor an und sie werden von einer zunehmenden Anzahl von Marktteilnehmern unterschiedlicher Branchen in Anspruch genommen, weil es sie bei der Realisierung der eigenen Wertschöpfungsstrategie unterstützt: Banken, weitere Unternehmen der Finanzbranche und der Kreativwirtschaft, Versicherungen, Carrier, Internet Service Provider (ISP), Content Distribution Networks (CDN) und Internet-Austauschknoten.

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