Nun also doch verkauft

Emerson Network Power gehört nun Platinum Equity

| Autor: Ulrike Ostler

Rund 4,4 Milliarden Dollar hat Emerson Network Power 2015 umgesetzt, jetzt geht das Unternehemen für 4 Milliarden Dollar an einen Investor.
Rund 4,4 Milliarden Dollar hat Emerson Network Power 2015 umgesetzt, jetzt geht das Unternehemen für 4 Milliarden Dollar an einen Investor. (Bild: Nonwarit/Fotolia.com)

Im April dieses Jahres gab es zunächst Gerüchte, Siemens wolle Emerson Network Power kaufen, und dann die Nachricht über die Ausgliederung aus dem Emerson-Konzern und die Umbenennung in „Vertiv“. Doch nun geht das Geschäft an Platinum Equity sowie eine weitere Gruppe aus Co-Investoren.

Die Investment-Company Platinum Equity wurde 1995 von Tom Gores gegründet und hat nun rund 25 Betriebe, die weltweit Kunden betreuen. Emerson Network Power ist nun der zweite Geschäftsbereich von Emerson, den die Company innerhalb von drei Jahren aufkauft. Im November 2013 veräußerte Emerson 51 Prozent des Geschäfts mit embedded computig für die Stromversorgung. Platinim Equity firmierte dieses in Artesyn Embedded Technologies um. Insgesamt hat das Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren 175 Akquisitionen getätigt.

Jetzt will der Investor 4 Milliarden Dollar für Emerson Network Power hinblättern. Im Dezember dieses Jahres soll der Deal abgeschlossen sein. Chef ist und bleibt Scott Barbour.

Aus Emerson Network Power soll Vertiv werden

Trennung und Umfirmierung

Aus Emerson Network Power soll Vertiv werden

14.04.16 - Emerson hat gestern gemeldet, seine erste Registrierungserklärung auf dem Formblatt 10 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) eingereicht zu haben. Die Erklärung steht im Zusammenhang mit der Absicht des Unternehmens, seinen Geschäftsbereich Network Power auszugliedern. Der neue Bereich wird die Bezeichnung Vertiv tragen. lesen

Der jetzige Mutterkonzern aber will sich nicht so ganz lösen; von einer kleinen Aktienbeteiligung ist die Rede.

Im Geschäftsjahr 2015 hat Emerson Network Power, in Columbus, Ohio, beheimatet, rund 4,4 Milliarden Dollar eingenommen. Das Unternehmen gilt als einer der wichtigsten Player im Umfeld von Rechenzentren und Telekommunikation, stellt Technik für die Kühlung und Klimatisierung, A/C und D/C-Stromversorgung, Transfer-Switches, Racks sowie Management-Systeme her. Zu den klingenden Markennamen – Avocent, Chloride, Netsure, Trellis und viele weitere - gehören auch solche, die aus deutschen Aufkäufen stammen, wie Liebert und Knürr.

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