Mit Thin Clients ist der Einstieg in die Cloud gelungen

Die Stadt Bergheim senkt die Desktop-Kosten ein zweites Mal

29.09.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

2008 erzielte die Stadt Bergheim mit IT-Zentralisierung und der Einführung von Igel Thin Clients Einsparungen gegenüber einer dezentralen PC-Umgebung von 30,6 Prozent und ebnete damit den Weg zur Cloud. Mit einer aktualisierten Kostenbetrachtung zeigt die Kommune das heutige Einsparpotential in Verbindung mit Server-Virtualisierung auf.

Mit der eigenen detaillierten Kostenanalyse hatte die Stadt Bergheim im Jahr 2008 das vom Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik „Umsicht“ aus demselben Jahr evaluierte Einsparpotential für eine zentralisierten, virtuellen IT-Umgebung bestätigt. Nun revidiert die Gemeinde die damalige Wirtschaftlichkeitsanalyse. Jetzt bringt die Thin-Client-Infrastruktur in Verbindung mit der heute üblichen Server-Virtualisierung und den gegenwärtigen Personalkosten eine Kostenersparnis von 34,3 Prozent.

Das Szenario von 2011 geht von einem internen Server-Betrieb im eigenen Rechenzentrum aus. Doch das hat sich geändert. Im Zuge des Projektes zur Zentralisierung von IT- Dienstleistungen bezieht die Kommune seit Oktober 2010 ihre IT-Anwendungen in Form des Liefermodells Software-as-a-Service (SaaS) von der Kommunalen Datenverarbeitungszentrale KDVZ Rhein-Erft-Ruhr. Dadurch werden zusätzliche Einsparungen erzielt und auch die IT-Sicherheit hat sich weiter verbessert.

Alles in die Private Cloud.

Laut der Analyse der Stadt Bergheim von 2011 betragen die Kosten für einen Thin Client-Arbeitsplatz mit zentralisierter Anwendungsbereitstellung und virtualisierten Servern 292 Euro; in einem dezentralen PC-Scenario mit Anwendungsverteilung wären es 444 Euro.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung nahm die Stadt Bergheim analog zur ebenfalls aktualisierten Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht vor; der Titel der Studie lautet: „Thin Clients 2011 – Ökologische und ökonomische Aspekte virtueller Desktops“. Wie bei der Stadt Bergheim betrachtet auch diese Analyse eine reale IT-Umgebung mit Thin Clients des deutschen Herstellers Igel Technology.

Kostenbetrachtung über sieben Jahre

In Ergänzung zur Fraunhofer Studie von 2011, die ausschließlich einen Fünf-Jahres-Zeitraum betrachtete, analysierte die Stadt Bergheim die jährlichen Desktop-Kosten auch für eine nicht untypische Thin Client-Lebensdauer von sieben Jahren, die genügend lange Verfügbarkeit von Firmware-Updates voraussetzend.

Über diesen Betrachtungszeitraum lägen die berechneten Desktop-Kosten bei 245 Euro pro Jahr. Das sind 44,8 Prozent weniger als in der dezentralen PC-Umgebung.

weiter mit: Desktop-Betriebskosten sinken auf ein Viertel

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