Anbieter zum Thema
Traineeship: klassischer Einstieg für junge Akademiker
Um Einstiegsstellen als Young Professionals zu besetzen, führt das Unternehmen in den drei Bereichen Vertrieb, IT Consulting und – seit diesem Jahr – IT-Service-Management Traineeprogramme durch. Diese theoretische und praktische Ausbildung dauert zwischen sechs und neun Monaten.

Während dieser Zeit steht jedem Trainee ein Pate – ein erfahrener Mitarbeiter aus dem Unternehmen – als Ansprechpartner und Mentor zur Seite. Wie der Trainerstab der deutschen Nationalelf setzt Computacenter hierfür auf ein ausgewogenes Verhältnis aus erfahrenen Stammspielern, die die Rolle des Coaches und Vorbilds einnehmen, und dynamischen Neulingen.
Die Trainees im Vertrieb werden beispielsweise schon früh mit zu Terminen bei Kunden genommen, damit sie praxisnah erleben, wie sie später selbst Präsentationen halten, Verkaufsgespräche führen und auch kritische Gespräche meistern. Die Trainees in den IT-Bereichen fällen während dieser Ausbildung die Entscheidung, ob sie im Bereich Datacenter, Netzwerk oder Workplace einsteigen wollen, wo sie sich anschließend fachlich weiter spezialisieren.
Schulbesuche
Die Trainees werden gezielt an Hochschulen angeworben. Hierbei bevorzugt Computacenter Absolventen der sogenannten MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – und der Betriebswirtschaft. Die Anforderungen sind sehr unterschiedlich.

Grundsätzlich sollten Trainees einen Hochschulabschluss haben, wobei bei Young Professionals, die ins Projektmanagement einsteigen wollen, die bereits gesammelte Projekterfahrung wichtiger ist als ein akademischer Grad. Um interessierte, qualifizierte Kandidaten kennenzulernen, präsentiert sich Computacenter auf Karriereforen, Recruiting- und Absolventen-Messen ebenso wie auf Veranstaltungen, die Universitäten anbieten, damit die Studenten Kontakt zu Unternehmen knüpfen und Berufsbilder in der IT kennenlernen können.
Dabei hat das Unternehmen die Erfahrung gemacht, dass sich der direkte Kontakt zu jungen Nachwuchskräften auszahlt. Den Computacenter-Mitarbeitern bietet sich hier die Möglichkeit, das Unternehmen und seine Stärken als Arbeitgeber vorzustellen und Studenten berufliche Perspektiven aufzuzeigen, die der IT-Dienstleister ihnen eröffnet.
Werbung wirkt
Flankiert werden die persönlichen Kontakte durch Anzeigen in Messekatalogen und Universitätszeitschriften, Ausschreibungen auf Job-Portalen und der Unternehmenswebseite. Dieser Maßnahmenmix führt dazu, dass Computacenter trotz des zunehmenden Fachkräftemangels in den vergangenen Jahren mehr qualifizierte Bewerbungen auf Traineestellen erhält.
Schwieriger sieht es hingegen aus, wenn es darum geht, Fachstellen mit erfahrenen IT-Professionals zu besetzen. Durchschnittlich besetzt Computacenter rund 250 Stellen pro Jahr neu, einen Großteil davon mit Berufserfahrenen. Ein sehr erfolgreicher Kanal, um neue Mitarbeiter auf nahezu allen Karrierestufen anzuwerben, ist das Programm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“. Im Rahmen dieses Empfehlungsmodells lobt der IT-Dienstleister attraktive Prämien dafür aus, dass die Mitarbeiter potenzielle Bewerber in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis ansprechen.
(ID:42763813)