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Reife Leistung
Bei der Hardware-Ausstattung wurde eng mit dem langjährigen Technologiepartner Intel kooperiert. So kommen Prozessoren ("Xeon E5"), Chipsätze, Ethernet-Adapter und die optionalen SSDs aus selbigem Hause. „Wir haben Dell schon zu einem sehr frühen Stadium dieses Projekts begleitet", so Thomas Kellerer, Business Development Manager bei Intel. "Zumal wir selbst mit dem 'Modular'-Server vor Jahren ein ähnliches Konzept entwickelt haben. Aber die Zeit war damals offensichtlich noch nicht reif dafür.“
Doch jetzt, wo die einschlägigen Auguren das dritte Zeitalter der IT nach Mainframe und Client/Server ausgerufen haben, scheint das Timing perfekt. „Wir sind aktuell der einzige Anbieter, der ein solches System im Portfolio hat. Diesen Vorsprung wollen wir nutzen“, erklärt Jürgen Renz, Deutschland-Geschäftsführer von Dell, mit vergnügt blinzelnden Augen.
„Deshalb wurden in den letzten Wochen viele Gespräche und Demonstrationen mit Dell-Kunden, potenziellen Neukunden und Partnern geführt. Und eine solch extrem positive Resonanz haben wir noch nie erlebt. Es scheint tatsächlich so, als hätten viele nur darauf gewartet, ihre bestehenden Server-Storage-Networking-Inseln endlich mit einer Appliance wie der VRTX konsolidieren zu können.“
Interessant für ISVs und vor allem im Preis
Ganz besonders attraktiv soll VRTX als integrierte Plattform für ISVs sein, die deshalb auch zu den ersten Ansprechpartnern von Dell gehören. Aber auch bei Systemhäusern und -integratoren, die bislang das manchmal mühselige Geschäft der Evaluation und Kombination von einzelnen Komponenten und Systemen selbst erledigt haben, sieht Dell sich mit dem neuen Angebot gut positioniert (siehe: Link).
Die Einstiegspreise in die VRTX-Welt dürften bei knapp 13.000 Euro liegen, vernünftige Konfiguration bei etwa 15.000 Euro starten.
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