Query-Performance in Korrelation mit Metriken und Infrastruktur Datadog launcht Datenbank-Monitoring

Redakteur: Ulrike Ostler

Datadog erweitert sein Portfolio um Database Monitoring (DBM). Im Visier: Langsam laufende Datenbankabfragen. Das DBM-Tool deckt langsam laufende Abfragen auf und optimiert die Anwendungs-Performance.

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Ein Komplettausfall kann schlimme Auswirkungen auf das Geschäft haben, Leistungsabfälle sind zumindest nervig. Datadog geht das Problem mit dem Angebot eines automatisierten Monitoring an.
Ein Komplettausfall kann schlimme Auswirkungen auf das Geschäft haben, Leistungsabfälle sind zumindest nervig. Datadog geht das Problem mit dem Angebot eines automatisierten Monitoring an.
(Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)

Langsam laufende Datenbankabfragen sind häufig die Ursache für Zwischenfälle und Leistungsprobleme von Anwendungen – gerade, wenn unnötige Abfragen gemacht oder keine Indices verwendet werden, ist schnell die gesamte Datenbank belastet. Mit Einblicken in die Query Performance und Ausführungspläne sowie der automatischen Korrelation von Query-Metriken mit Anwendungs- und Infrastrukturdaten soll Database Monitoring Entwicklern und Datenbankadministratoren die nötige Transparenz bieten, Probleme schnell zu finden und zu beheben.

Das DBM von Datadog baut auf bestehenden Anwendungen auf, die den allgemeinen Zustand und die Verfügbarkeit von Datenbanken und der zugrundeliegenden Infrastruktur überwachen, und ermöglicht es den Anwendern, zielgenau die Queries zu identifizieren, die die Anwendungsleistung und das Benutzererlebnis beeinträchtigen. Die Software liefert laut Hersteller Einblicke in die Performance von Datenbankabfragen sowie detaillierte Ausführungsreports für die Behebung langsamer Abfragen.

Die Analyse historischer Trends bei Abfragelatenzen oder Overheads ermögliche eine „ganzheitliche Ansicht“. Auf diese Weise könnten Unternehmen nicht nur die Performance der Datenbank verbessern, sondern auch die der vorgelagerten Anwendungen, APIs und Microservices, die auf die Datenbank zugreifen, so Datadog.

Die Features in der Übersicht

  • Erkennen und Isolieren von Performance-Einbrüchen: Benutzer können die Performance von Abfragen über alle Datenbanken hinweg verfolgen. Sie sehen, welche Arten von Abfragen am häufigsten ausgeführt werden und wo sie laufen, und erhalten Warnungen für langwierige oder teure Abfragen. Für jede Abfrage können sie die Hosts, auf denen diese ausgeführt wird, weiter aufschlüsseln und Log- sowie Netzwerkinformationen nutzen, um die Host Performance zu verstehen.
  • Bestimmen der Root Cause: DBM bietet laut Hersteller einen schnellen Zugriff auf Auswertungspläne und liefert so Einblicke in die Abfolge der Schritte, aus denen eine Abfrage. So können Engpässe lokalisiert und Möglichkeiten zur Optimierung von Performance und Ressourceneffizienz gehoben werden.
  • Verbesserung der Datenbank, Vermeidung von Zwischenfällen und Kosteneinsparungen: DBM ermöglicht es Unternehmen, laut Datadog, historische Query Performance-Daten bis zu drei Monate lang aufzubewahren, so dass sie Veränderungen im Laufe der Zeit nachvollziehen und Regressionen verhindern können.
  • Entwickler können auf die Telemetrie der Datenbank-Performance zugreifen, ohne die Datensicherheit zu gefährden. DBM bietet eine zentrale Ansicht der Datenbank-Performance-Daten, die mit Infrastruktur- und Anwendungsmetriken korreliert werden, ohne dass ein direkter Benutzerzugriff auf die Datenbankinstanzen erforderlich ist.

Renaud Boutet, Senior Vice President Product Management bei Datadog, fasst zusammen:„Die Datadog-Plattform ermöglicht es Datenbankadministratoren und Anwendungstechnikern, Datenbankprobleme zu erkennen und darauf zu reagieren, indem sie dieselben Daten gemeinsam nutzen. Das ermöglicht es Unternehmen, an Verbesserungen zu arbeiten und diese zu implementieren während gleichzeitig Zeit bei der Kommunikation und dem Austausch von Informationen eingespart wird."

Datadog erlaubt ein kostenfreie ausprobieren seines „Deep Database Monitoring“

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