Einsatz für Menschenleben, Hochsicherheit für Patientendaten

Dacoso verschlüsselt Verbindung der DRK-Blutspende-Rechenzentren

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Zusätzliche Service-Bereiche

An vielen Standorten bestehen beispielsweise Abteilungen für Transfusion und Immunität. Auch werden forensische Untersuchungen im Auftrag von Ermittlungsbehörden oder Universitäten getätigt, Vaterschaftsbestimmungen durchgeführt sowie in Zusammenarbeit mit Eurotransplant geeignete Organ- oder Zellspender gesucht. So laufen beim DRK Blutspendedienst zum Beispiel die Daten sämtlicher Typisierungen des ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender Register) und HLA- Typisierungen (humanes Leukozytenantigen, auch Transplantations-Antigen) zusammen. Auch Bereiche der Stammzellenforschung stehen auf der Agenda der DRK-Experten. All diese Services können kleinere Blutbanken sich nicht leisten und geben sie beim DRK in Auftrag. Auch international ist der DRK-Blutspendedienst eingebunden.

„Hacking wäre fatal“

Ein Öffentlich-Werden der archivierten Daten könnte daher unermessliche Folgen haben, weiß Jürgen Rocke. „Stellen Sie sich vor, durch Daten-Hacking kämen zum Beispiel tatsächliche Vaterschaften ans Tageslicht, erführen die Mitmenschen bislang verheimlichte HIV-Infizierungen, oder würde durch einen uralten blutbefleckten Lappen nach Jahrzehnten ein Mörder überführt und der Öffentlichkeit preis gegeben...“

Die Herausforderung für die IT

Nicht nur die Anforderungen an die Medizin werden immer anspruchsvoller, auch die Herausforderungen für die IT wachsen gemeinsam mit dem medizinischen Fortschritt.

Vor diesem Hintergrund wurde im Baden-Badener IT-Headquarter des DRK-Blutspendedienstes entschieden, die eigenen Kapazitäten vor Ort auszubauen. Gleichzeitig wurde dafür sowohl die temporäre Auslagerung ausgewählter IT-Bereiche in ein zusätzliches Rechenzentrum notwendig wie auch die absolut sichere Verbindung beider Rechenzentren.

Hierfür fiel die Wahl auf Verschlüsselungstechnologien von dacoso. Das ergänzend hinzugenommene Backup Rechenzentrum in Karlsruhe korrespondiert heute mit dem eigenem Rechenzentrum in Baden-Baden, die Verbindung wird durch Dark Fibre- und Gigabit Ethernet-Verschlüsselungen von dacoso gesichert. Während dabei sämtliche Vorgänge, die nicht die Blutdatenbank betreffen – also SAP mit Finanz, HR etc. und sämtliche Office Applikationen – in Karlsruhe abgewickelt werden, liegt das Blutbankgeschäft nach wie vor in Baden-Baden.

Jürgen Rocke ist mit der Lösung zufrieden und lobt die Zusammenarbeit zwischen der DRK und dacoso. „Was Glasfaserverschlüsselungen angeht, gibt es in Deutschland nicht allzu viele Alternativen zu dacoso. Das besondere an dacoso sind die profunden Kenntnisse über unsere speziellen Herausforderungen etwa im Sinne der Hochverfügbarkeit etc, sowie die Tatsache dass wir hier diese beiden komplexen Verschlüsselungstechnologien geboten bekommen“ sagt er. „Das kann ansonsten niemand.“

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