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Infrastruktur-Management-Lösung gesucht
Verschärft wurde die Situation dadurch, dass Computacenter eine Reihe neuer Rechenzentren eröffnete. Bricket benötigte daher ein Tool, mit dessen Hilfe er den Einsatz der Ressourcen der vorhandenen und der neuen Datacenter auf effiziente Weise planen konnte.
Zudem wünschte sich der Fachmann eine Lösung, mit der er den tatsächlichen Energiebedarf der Rechenzentren und der darin installierten Systeme ermitteln konnte. Alleine auf die Angaben der Hersteller dieser Komponenten wollte sich Bricket nicht verlassen.
Ein dritter Faktor, der die Implementierung einer DCIM-Software erforderlich machte: Simon Bricket benötigte exakte Daten über das Gewicht der IT-Ausrüstung und der zu erwartenden Wärmeverteilung in jedem Rechenzentrum. Nur auf Basis dieser Informationen war es möglich, den optimalen Standort für die Systeme zu ermitteln und Stromversorgung und Kühlung entsprechend auszulegen.
Abschied von der Excel-Tabelle
„Wer im Geschäft mit Managed Services Erfolg haben will, muss zum einen die Kosten möglichst niedrig halten, zum anderen aber qualitativ hochwertige IT-Dienste anbieten“, erläutert Simon Bricket.
„Das kann ein Service Provider nur dann erreichen, wenn er Faktoren wie Stromverbrauch, Kühlung, die Kapazität des Rechenzentrums und den Platzbedarf optimal aufeinander abstimmt.“
Die Integration der Datacenter von Digica stellte Bricket daher vor eine besondere Herausforderung. „Die erforderlichen Daten mithilfe von Excel-Spreadsheets zu erfassen und zu verwalten, erwies sich als zu langsam und zu fehlerträchtig.“
Die „richtige“ DCIM-Lösung finden
Auf der Suche nach einer Lösung, mit der sich alle Komponenten der Rechenzentren von Computacenter effizient verwalten ließen, wurde Simon Bricket bei nlyte Software fündig. Die Lösung des Herstellers wies im Vergleich zu Konkurrenzprodukten folgende Vorzüge auf:
- Sie ist einfach zu bedienen,
- bereitet die Analyseresultate in übersichtlicher Form als Grafiken auf,
- arbeitet mit Tools zusammen, die Computacenter in seinen Rechenzentren einsetzt und
- ließ sich schnell und problemlos implementieren.
Hinzu kam ein weiterer Punkt: „Die „Chemie“ zwischen Computacenter und nlyte stimmt einfach“, sagt Bricket. „Wir gewannen schnell den Eindruck, dass nlyte uns zuhört und auf unsere speziellen Anforderungen eingeht. Dadurch hilft uns nlyte, unsere wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.“
Modularer Aufbau
Die Lösung von nlyte ist modular aufgebaut. Das zentrale Element ist das „Datacenter-Modul“. Es enthält Informationen über alle Systeme und Betriebsmittel im Rechenzentrum.
Der Anwender kann auf Basis dieser Daten das Datacenter modellieren, den Stromverbrauch ermitteln und anpassen und den optimalen Standort der System ermitteln. Weitere Module sind unter anderem „Floor Planner“, mit dem sich die Nutzung der Stellflächen und die Anordnung der Geräte durchspielen lassen, sowie nlyte Discover und nlyte Control für das Erstellen einer Inventarliste und das Aufsetzen von Prozessen.
Weitere Komponenten sind für das Erstellen von Berichten (nlyte Report) und die Kapazitätsplanung (nlyte Predict) zuständig. Als Steuerzentrale dient ein Dashboard. Dort laufen alle Informationen zusammen und können von den Mitarbeitern des Rechenzentrums mit einem Blick erfasst werden.
Den zweiten Teil lesen Sie morgen, Donnerstag, den 30. Juni 2011.
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