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Beirat Blatz: „Ein verteiltes Rechenzentrum aus Gründen der Sicherheit“

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Matthias Blatz, geschäftsführender Gesellschafter von Heidelberg iT Management hat das verteilte Rechenzentrum „erfunden“. Das Konzept wird derzeit erweitert.
Matthias Blatz, geschäftsführender Gesellschafter von Heidelberg iT Management hat das verteilte Rechenzentrum „erfunden“. Das Konzept wird derzeit erweitert. (Bild: Heidelberg iT Management)

Matthias Blatz, geschäftsführender Gesellschafter der Heidelberg iT Management GmbH & Co. KG, hat das „verteilte Rechenzentrum“quasi erfunden. Es bietet seinen kleinen und mittelgroßen Kunden Sicherheit, die sich sonst nur Großfirmen leisten. Im Interview erläutert er das Konzept - vom Stromverbrauch bis Virtualislierung und Backup.

Seit vielleicht einem halben Jahr geistert der Begriff „verteiltes Rechenzentrum“ durch die Fachmedien.

Was ist ein verteiltes Rechenzentrum?

Matthias Blatz: Die Idee ist tatsächlich neu. Die Ausgangsfrage war, was ist sinnvoller: Mehr Sicherheit in das Rechenzentrum zu stecken durch Aufbau von mehr Redundanzen - die eh schon vorhanden sind - oder wie kann man höhere Verfügbarkeit darstellen zu einem wirtschaftlich sinnvollen Betrag?

Also die Grundidee war, mehr Sicherheit zu schaffen?

Matthias Blatz: Ein Standort kann so sicher sein wie er will, wenn er abgeschnitten wird, dann steht er nicht mehr zur Verfügung.

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Das ist aber doch kein neues Konzept, Spiegelrechenzentren haben sich doch schon lange eingebürgert.

Matthias Blatz: Für Konzerne und Großunternehmen schon, aber deren Konzepte funktionieren bei Mittelständlern und kleinen Unternehmen eben nicht, da diese Architekturen für Mittelständer oft wirtschaftlich nicht darstellbar sind. Wir bieten aber genau diese Lösung dem kleinen Mittelständler als Service an.

Was meinen Sie?

Matthias Blatz: Wir bieten unseren Kunden eine Aufteilung ihrer IT/ITK-Systeme auf unterschiedliche Standorte an und sorgen für die Kommunikation untereinander (dediziert und Protokolle unabhängig). Auf Grund der räumlichen Nähe und der von uns vorhandenen Infrastruktur ist unsere Lösung selbst für kleine Unternehmen attraktiv.

Ein wichtiger Aspekt.

Matthias Blatz: Der Kosten-Nutzen-Effekt ist dann am besten, wenn die RZs zentral und nah beieinander liegen. Oft geht es auch nicht anders, wenn der Anwender zum Beispiel auf schnelle Antwortzeiten angewiesen ist, dann sollte das zweite Rechenzentrum nicht unbedingt Hunderte von Kilometer weit weg liegen.

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