Erste Generation von KI-Agenten einsatzbereit Aras verbindet „Innovator“ mit externen Apps und KI-Agenten

Quelle: Pressemitteilung Aras 2 min Lesedauer

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Aras erweitert „Innovator Edge“ um Low-Code-Funktionen und Entwicklungs-Tools. Damit sollen Application Programming Interfaces (APIs) sowie Apps für externe User entstehen und KI-Agenten eingesetzt werden. Zeitgleich wurden einsatzbereite Agenten für Analysen und Datenstrukturierung veröffentlicht.

Das „Edge“-Framework für die PLM-Plattform „Aras Innovator“ erhält Low-Code-Funktionen für die Erstellung von APIs und extern nutzbarer Apps sowie eine Tool-Suite für Entwicklung und Betrieb von KI-Agenten. (Bild:  Aras)
Das „Edge“-Framework für die PLM-Plattform „Aras Innovator“ erhält Low-Code-Funktionen für die Erstellung von APIs und extern nutzbarer Apps sowie eine Tool-Suite für Entwicklung und Betrieb von KI-Agenten.
(Bild: Aras)

Die Neuerungen sind Teil des Cloud-basierten Low-Code-Frameworks „Edge“. Dieses ist eine Erweiterung sowohl für SaaS- als auch On-Premises-Fassungen der Managementplattform für das Produktlebenszyklen (Product Lifecycle Management, PLM) „Innovator“.

Aras veröffentlicht die Updates in drei Service-Paketen. Ein API-Manager dient der Definition und Verwaltung von Schnittstellen mit geringem Code-Aufwand. Damit sollen Daten und Prozessfäden (Digital Threads) aus der Aras Innovator-Plattform sowohl für KI-Agenten als auch für externe Nutzer bereitgestellt werden können.

Ein App-Builder bietet eine Cloud-basierte Umgebung für die Entwicklung und Bereitstellung Aufgaben-spezifischer Apps auch für externe Nutzer außerhalb der Innovator-Plattform, etwa Lieferanten oder Partner. Die Anwendungen sollen nativ auf Daten aus Innovator über die Edge-APIs zugreifen können.

Toolset für nachvollziehbare und regelbasierte KI-Agenten

Schließlich betont Aras insbesondere eine deutlich erweiterte KI-Funktionalität. Edge AI ist eine Suite von Diensten für Entwicklung, Bereitstellung, Ausführung und Governance von Agenten-basierten KI-Workflows im Innovator-Ökosystem. Laut Aras leiden Plattformen für Product Lifecycle Management (PLM) regulär unter begrenzter und punktueller KI-Einbindung, meist in Form von Chat- und „Copilot“-Funktionen.

Edge AI soll hingegen ermöglichen, KI-Agenten auf eine vertrauenswürdige Weise in Produktions-Management-Prozesse zu integrieren. Dabei soll sichergestellt sein, dass sie Rollen, Berechtigungen und IP-Grenzen respektieren.

Auch eine nachvollziehbare Beweiskette für Entscheidungen agentischer KI soll Edge AI möglich machen. Zudem sei es entscheidend, dass KI nicht verschiedene Lifecycle-Phasen von Produkten (etwa Design, Produktion und Einsatz) vermische.

Vorzeige-Agenten für Analyse und Datenaufbereitung

Als Vorzeigebeispiele führt Aras eine erste Generation einsatzbereiter KI-Agenten ein, die auf Basis von Edge AI entwickelt wurden. Autonome Agenten für komplexe Workflows und Mensch-Maschinen-Kollaborationen sind für die Zukunft geplant. Stattdessen geht es erst einmal um Chat Assistant-Agenten mit erweiterten Kapazitäten für logische Analyse, semantische Suche und die Erkennung auch impliziter Beziehungen zwischen Datensätzen.

Hinzu kommen drei agentische Tools für spezifische Auswertungsaufgaben. Ein so genannter Requirements Ingestion Agent wandelt Daten aus unstrukturierten Dokumenten in spezifische Aras-Anforderungen um.

Ein „BOM Assistant Agent“, BOM steht für Bill of Materials, importiert und strukturiert Teilelisten in verschiedenen Lieferantenformaten und -versionen. Schließlich analysiert ein „Smart Variant Agent“ Produktvarianten aus großen Mengen von Teilelisten sowie zusätzlichen Quellen und erstellt daraus konfigurierbare Produktmodelle.

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