Netzwerk- und Systemverwaltung auf Open-Source-Basis

Workshop: Hyperic HQ 4.5, Teil 1 - Einrichtung und Start

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Die Inbetriebnahme des Clients

Nun die Befähigung des Agenten an der Reihe. Eingerichtet wird er durch den Befehl „hq-agent.bat install start“ im bin-Verzeichnis der Agenten-Installation.

Später lässt er sich mit dem Befehl „hq-agent.bat start“ aufrufen. Doch kann dieser Vorgang auch über die Diensteverwaltung automatisiert werden.

Beim ersten Start muss der Agenten über die Server-IP-Adresse und den für die Verbindung zu verwendenden Port informiert werde. Außerdem hat der Agent Kenntnis davon zu haben, ob die Übertragungen der Daten verschlüsselt ablaufen soll. In diesem Workshop wird auf die Verschlüsselung verzichtet.

Darüber hinaus bekommt der Agent einen Login-Namen und ein Passwort für die Anmeldung beim Server. Dazu steht das Konto „hqadmin“ bereit, mit dem zuvor festgelegten Passwort.

Die Installation weiterer Agenten

Das Setup der die Installation genauso ab, wie auf dem eben beschriebenen System unter Windows 7. Dieser Workshop verzichtet dabei nur auf die Server-Installation und spielt lediglich den Agenten ein. Sollten es Schwierigkeiten geben, mit dem Agenten eine Verbindung zum Server aufzubauen, ist die Freigabe der entsprechenden Ports in den Firewalls beider Systeme zu überprüfen.

Auf dem Centos-Rechner ist dann zunächst die Installationsdatei zu entpacken. Danach geht es ins Verzeichnis „bin“. Dort muss der Befehl „hq-agent.sh start“ erfolgen

Danach lassen sich die Agenten wie oben beschrieben mit der Server-IP-Adresse, den Login-Credentials und Ähnlichem konfigurieren. Zum Schluss kann in das in das Web-Interface des Servers gewechselt werden.

Für den Workshop sind die drei unter „Auto Discovery“ aufgelisteten, soeben installierten Agenten zu Hyperic HQ hinzuzufügen. Damit ist die Installation abgeschlossen und wir können uns mit dem Leistungsumfang des Werkzeugs befassen.

Mit Hilfe der „Control Actions“ sind Administratoren dazu in der Lage, einzelne Prozesse auf den verwalteten Systemen zu steuern.

Der Autor:

Dr. Götz Güttich leitet das Testlabor IAIT in Korschenbroich.

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