Anbieter zum Thema
Eine weitere Optimierung der virtuellen Maschinen ist durch die Prozessor- und Speichereinstellungen vorzunehmen. Zum Einen lassen sich bis zu vier virtuelle CPUs einer virtuellen Maschine zuweisen. Ferner kennt bereits der Hyper-V Manager Einstellungen zur Leistungskontrolle. In den Settings der virtuellen Maschine sind unter den Konfigurationen zu den Prozessoreinstellungen weitere Einstellungen zu den Ressourcen vorzunehmen. Dazu zählen auch Angaben zu den minimalen oder maximalen Ressourcen, die diese virtuelle Maschine konsumieren darf. In der relativen Gewichtung ist ferner die Priorität der virtuellen Maschine gegenüber anderen virtuellen Maschinen auf diesem Rechner festzulegen.
Lastverteilung durch Migration
Noch weiter gehen die Möglichkeiten, die durch den Virtual Machine Manager vorzunehmen sind. Dieser ist auch in der Lage, eine virtuelle Maschine bei einem Engpass oder Ausfall auf einen anderen Rechner umzuziehen. Das Verfahren, das Microsoft als Quick Migration bezeichnet, bringt dabei die virtuelle Maschine auf dem Quellesystem in einen Suspend-Zustand und transferiert sie dann auf den zweiten Rechner. Dort wird die eingefrorene virtuelle Maschine wieder erweckt.
Zusammen mit dem kommenden Release 2 des Windows Servers 2008 wird es eine erneuerte Version des Hyper-V geben. Diese soll vor allem die Verfügbarkeit und Leistung der Systeme erhöhen. Hinzu kommt auch die Live Übertragung von virtuellen Maschinen eines Rechners auf einen zweiten Rechner. Die Benutzerverbindungen werden dabei aufrechterhalten. Bestenfalls eine kurzzeitige Unterbrechung des Serverdienstes ist nach den Angaben von Microsoft zu vernehmen. Realisiert wird diese Live Übertragung durch den Rückgriff auf ein geclustertes shared Volume, also einen gemeinsam genutzten Datenspeicher.
(ID:2019336)