Aktuelles Release bringt neue Funktionen Red Hat OpenShift 4.17 optimiert Virtualisierung und Cluster Management

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Open-Source-Spezialist Red Hat hat das Release 4.17 seiner OpenShift-Containerplattform veröffentlicht. Sie enthält verschiedene Optimierungen und führt einige neue Funktionen ein.

Red Hat hat Version 4.17 von OpenShift veröffentlicht.(Bild:  Jensen Art Co /  Pixabay)
Red Hat hat Version 4.17 von OpenShift veröffentlicht.
(Bild: Jensen Art Co / Pixabay)

Red Hat OpenShift 4.17 ist ab sofort allgemein verfügbar. Sie soll Innovationen rund um die Hybrid Cloud beschleunigen und dabei die Einhaltung strenger Sicherheits- und Compliance-Anforderungen gewährleisten.

Zu den Neuerungen zählen Erweiterungen für Red Hat OpenShift Virtualization, die sich um die optimierte Verwaltung virtualisierter Workloads drehen. Sie umfassen auch eine verbesserte, sichere Speicher-Oversubscription, um die Workload-Dichte zu erhöhen. Im Ergebnis lassen sich mehr virtuelle Maschinen ausführen als physischer Speicher zur Verfügung steht. Ebenfalls neu ist ein verbessertes dynamisches Workload-Rebalancing, das die Ressourcenoptimierung und Stabilität bei Cluster-Upgrades oder Änderungen der Workload-Anforderungen sicherstellt.

Cluster-Verwaltung erweitert

Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes, das separat oder als Teil der OpenShift Platform Plus verfügbar ist, bietet nun neue Funktionen für die Verwaltung virtueller Maschinen über mehrere Cluster hinweg. Dazu zählen zum Beispiel eine verbesserte Suche sowie die Möglichkeit, virtuelle Maschinen direkt über das Red Hat Advanced Cluster Management anzuhalten, zu starten oder neu zu starten. Administratoren können somit über eine zentrale Verwaltungsoberfläche unabhängig vom jeweils zum Hosting genutzten Cluster mit ihren Ressourcen interagieren.

Das Release 4.17 enthält auch neue Sicherheitsfunktionen. Dazu zählt unter anderem als Technologievorschau die native Netzwerkisolierung für Namespaces, um vertrauliche Workloads und Daten zu schützen. Weitere Neuheiten sind User Namespaces in Pods zum Schutz vor einer Privilegien-Eskalation sowie der Confidential Compute Attestation Operator, der Attestierungsdienste für vertrauliche Container-Workloads bereitstellt und so den Schutz der verwendeten Daten gewährleistet.

Technologievorschau von Lightspeed mit GenAI

Red Hat hat außerdem eine Technologievorschau von Red Hat OpenShift Lightspeed mit integrierter generativer KI vorgestellt. Sie bietet einen in Red Hat OpenShift integrierten virtuellen Assistenten, der in einfachen Sätzen gestellte technische Fragen detailliert beantwortet. Teams sollen so mit besser mit OpenShift lernen und arbeiten können. Die Technologievorschau von Red Hat OpenShift Lightspeed unterstützt auch Red Hat OpenShift AI und Red Hat Enterprise Linux AI. Unternehmen können somit Red Hat als Quelle für das zugrunde liegende LLM („Large Language Model“) nutzen.

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