Gewerbepark Wesseling-Urfeld Rechenzentrums-Standort zwischen Köln und Bonn in Planung

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Im Gewerbepark Wesseling-Urfeld sollen auf 17,5 Hektar Netto-Bauland unter anderem Rechenzentren entstehen. Planreife ist für Ende 2026 vorgesehen, der Baubeginn für Tiefbau und Infrastruktur ab 2027.

Die Visualisierung zeigt den geplanten Gewerbepark Wesseling-Urfeld, der für IT-Unternehmen und leicht industrielle Ansiedlungen entwickelt wird.(Bild:  Wesselinger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (Wege))
Die Visualisierung zeigt den geplanten Gewerbepark Wesseling-Urfeld, der für IT-Unternehmen und leicht industrielle Ansiedlungen entwickelt wird.
(Bild: Wesselinger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (Wege))

Das Areal an der Siebengebirgsstraße liegt zwischen Köln und Bonn. Insgesamt stehen 25 Hektar Brutto-Bauland zur Verfügung, davon 17,5 Hektar Netto-Bauland. Der Bebauungsplan befindet sich in Aufstellung, die Rechtskraft ist für das erste Quartal 2027 geplant.

So sieht das Stäftebauliche Konzept aus: Im Norden soll vor allem Raum für Dienstleistung entstehen, im Süden Gewerbe. (Bild:  Wesselinger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (WEGE))
So sieht das Stäftebauliche Konzept aus: Im Norden soll vor allem Raum für Dienstleistung entstehen, im Süden Gewerbe.
(Bild: Wesselinger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (WEGE))

Für ein Rechenzentrum werden am Standort bis zu 10 Megawatt Anschlusskapazität genannt. Hinzu kommen redundante Breitband-Infrastruktur sowie zwei Daten-Backbones. Das 380-Kilovolt-Umspannwerk Bornheim-Sechtem liegt rund einen Kilometer entfernt.

Eigentümer des Gewerbegebiets ist die Wesselinger Grundstücksentwicklungsgesellschaft, kurz Wege. Nach Angaben der Gesellschaft sind bereits 6 bis 8 Hektar vorgemerkt und es ist von einer Warteliste die Rede. Die Wege sieht den Standort insbesondere für Edge-Rechenzentren deutscher Betreiber als geeignet an.

Erschließung ab 2027

Die Tiefbauplanung läuft 2026. Ausschreibung und Vergabe des Tiefbaus sind für das vierte Quartal 2026 gedacht. Der Baubeginn für Tiefbau und Infrastruktur soll 2027 folgen.

Abwärme im Standortkonzept

Zum Standortkonzept gehören nachhaltige Baustandards und eine CO2-neutrale Energieversorgung. Die Abwärme soll in ein Nahwärmekonzept eingebunden werden. Eine Energie-Anbindung für Nachbarquartiere ist bereits angelegt.

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