Es geht um Inhalte und nicht mehr um Seiten

Output-Management ist viel mehr als drucken

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Von Mainframe bis Cloud - Output-Management umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Dokuments und wird heute zumeist zentral gesteuert.
Von Mainframe bis Cloud - Output-Management umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Dokuments und wird heute zumeist zentral gesteuert. (Bild: © DAN - Fotolia)

Wenn von Output-Management die Rede ist, fangen viele IT-ler an zu gähnen: Drucken ist langweilig und wenig sexy. Dabei hat sich der Bereich dank der wachsenden Bedeutung elektronischer Dokumente in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Ein Ende der Entwicklung ist zudem auch noch nicht in Sicht.

Früher wurde in den Unternehmen vor allem deshalb ein Team für das Print-Management installiert, weil man die Kosten senken wollte. Heute geht der Ansatz weiter und umfasst die komplette Steuerung der Dokumente.

Damit sollen nicht nur Ausgaben verringert sondern Geschäftsprozesse optimiert werden. „Print Management stellt für immer mehr IT-Abteilungen allerdings nur einen Zwischenschritt dar, um sich dann der eigentlichen Herausforderung, nämlich der Optimierung dokumentenintensiver Prozesse, zu widmen“, schreibt IDC in einem Forschungsbericht von 2014.

Definition von Output-Management

Heute hat sich dafür der Begriff „Output-Management“ etabliert. Darunter versteht man den Lebenszyklus eines Dokuments: Von der Erzeugung eines Dokuments aus verschiedenen Inhalten, die von unterschiedlichen Eingangssystemen stammen können, über die Weiterver- und -bearbeitung bis hin zur Übergabe an den Adressaten oder die Ablage und das Archiv. Es gilt, diesen Prozess zu optimieren, um so Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig die Qualität zu steigern.

Damit wächst zusammen, was früher getrennt war: Das von Gartner Mitte der 90er Jahre entwickelte Konzept der „Automated Document Factory“ (ADF), das die automatisierte Produktion von Dokumenten zum Ziel hat verschmilzt in Zukunft mit dem „Enterprise Content Management“ (ECM), das sich mit der Erfassung, Erstellung und Verwaltung dieser Dokumente beschäftigt.

Unternehmen treffen bei den Prozessen der Dokumentenverarbeitung nicht nur auf technische Hürden, die sie überwinden müssen, etwa die Verarbeitung unterschiedlicher Formate oder die Harmonisierung verschiedener Datenquellen. Es geht auch darum, die Abläufe in der Organisation anzupassen. IT- und Fachabteilung müssen kooperieren.

Ergänzendes zum Thema
 
Coole Anwendungen für das Output-Management

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43546109 / Data)