Speicher-Cluster erstrecken sich nun über Chassis-Grenzen hinweg

Netapp bringt Storage-Pools in jede Unternehmens-Cloud

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Was tut Netapp?

Unter intelligentem Daten-Management versteht Netapp, dass Storage selbst intelligent ist und damit quasi merkt, wenn es Veränderungen in den geschäftlichen Voraussetzungen gibt, so dass die Reaktion darauf unmittelbar erfolgen kann. Laut CTO Kidd investiert Netapp derzeit 95 Prozent seiner Engeneering-Ressourcen in die Software-Entwicklung.

Dazu gehören die Service-Automatisierung und die Analyse. Die Folge könnte ein nahtloses Skalieren sein, ohne dass mehr Personal dafür notwendig würde. Dafür aber soll es möglich sein, in die komplette Infrastruktur hinein zu schauen, um die zu kontrollieren, zu automatisieren und zu analysieren.

Dabei will Netapp aber die Effizienz steigern. „Das ist kein Feature, sondern eine Pflicht“, so der Hersteller. Ein Mittel dazu ist das so genannte Storage Tiering, das Bilden von verschiedenen Schichten, abhängig von dem Grad der Daten-Agilität und den Kosten.

Eine Schichtenarchitektur spart Kosten

Ein sich selbst organisierender daten-gesteuerter Service Layer erlaubt dabei, einen Pool aus verschiedenen Storage-Medien; dieser erlaubt, die „heißesten“ Daten auf Flash-Drives abzulegen und erkaltende Daten auf SATA-Laufwerken. Diese Intelligenz ist mit Hilfe von Flash Pools komplett automatisiert in Data Ontap eingebaut.

Genau diese Eigenschaft erlaubt, laut CTO Kidd, dass diverse Workloads verarbeitet werden können, ohne dass die Daten in mehr oder minder komplizierten Verfahren klassifiziert werden müssen.

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Daten haben heute ständig bereit zu stehen und abrufbar zu sein. Das erfordern heutige ERP-Systeme genauso wie der Zugriff durch Smartphones rund um die Uhr. Laut Kidd liefert Ontap nun eine Storage-Umgebung, die es erlaubt „allways-on“ zu sein, ohne Ausfall- beziehungsweise Wartungszeiten, für Anwendungen wie „Microsoft Exchange“, „Sharepoint“ und „SQL Server“, aber auch für Anwendungen von Oracle, der SAP AG und Red Hat, auch solchen, die auf „VMware vSphere“ und „Citrix Xenserver“ laufen.

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