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Das Apple-SAN in der Multimedia-Produktion

Mit dem Xsan die Multimedia-Nachbearbeitung beschleunigen

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Auch hier wird Material in unterschiedlichen Bearbeitungsstadien unabhängig gehostet und von den finalen Playout-Verzeichnissen getrennt. An den Macintosh-Arbeitsplätzen erhalten die Bearbeiter Zugriffsrechte, um bestimmte Verzeichnisse einzusehen und deren Dateien zu bearbeiten.

Dabei sollten nur wenige Computer das Playout-Verzeichnis einsehen können, die Mehrheit der Rechner jedoch Zugriff über das SAN auf das Produktions-Verzeichnis haben. Mit Fibre Channel Multipathing lässt sich ein Single-Point-of-Failure eliminieren, während eine Bandbreiten-Reservierung für die Hochverfügbarkeit in geschäftskritischer Umgebung erforderlich sein kann.

Kostenoptimierung durch SAN-Konsolidierung

Auch Medienunternehmen, in denen der Apple Macintosh bevorzugt eingesetzt wird, sind durch die wirtschaftlichen Bedingungen zu Einsparungen im IT-Bereich veranlasst. Gleichzeitig stellt die Storage-Infrastruktur immer höhere Anforderungen an ihre Administration und regulatorische Vorgaben zwingen zur Einhaltung von staatlichen Richtlinien im Umgang mit Unternehmensdaten.

Mit Xsan 2 von Apple lassen sich Hardware-Komponenten physikalisch konsolidieren, die Daten zentralisieren und die Administration der Storage-Infrastruktur vereinfachen.

Einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduzierung leistet zum Beispiel Quantums File System Stornext, das gleichermaßen Windows-, Linux- und Unix-Clients beim direkten Speicherzugriff unterstützt. Eine für alle Plattformen offene Dateisystem-Schnittstelle ermöglicht den direktem Fibre Channel Block-Level-Access auf den Storage Pool.

Da die Filmproduktion heute sehr häufig aus dem Bearbeiten von Dateien besteht, hat Apple zusätzlich die Xserve-Systeme entwickelt, die als NAS-Heads agieren. Diese speicherlosen Server holen sich ihren Speicherplatz aus dem SAN und liefern so die File-Services für Mac, Windows und Linux-Clients.

Zusammen mit den Band-Librarys der Reihe Scalar von Quantum lassen sich Service-Levels für unterschiedliche Datenklassen einrichten und der physikalische Speicherort automatisch bestimmen.

Kritische Mail Server

Unverzichtbar in jedem Unternehmen ist die E-Mail. Dieser geschäftskritische IT-Prozess wird bei Vorhandensein eines SAN mit Macintosh-basierten Mail-Servern und Xsan 2 als Backend-Datenspeicher eingerichtet. Derartige Mail-Cluster bestehen in der Regel aus drei oder mehr Servern.

Auf jedem Knoten des Mail-Clusters muss eine Kopie von Xsan zum direkten Fibre Channel Access auf das RAID-Speichersysteme implementiert sein. Dadurch erhält jeder Knoten einen direkten Block-Level Access auf den gemeinsam genutzten Datenspeicher.

Bei dem Ausfall eines Servers werden die Mail-Clients automatisch auf einen anderen Server umgeleitet und auch Fehler bei der Abarbeitung eines SMTP-Spool-Files haben dann keine Wirkung mehr.

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