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Ist Vmware zu teuer? Ein Vergleich der Virtualisierungsplatformen

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Supportstruktur

Für jedes Unternehmen, das sein Rechenzentrum virtualisieren will, ist Support vor Ort unerlässlich. Deshalb ist es von Vorteil, auch das Support- und Dienstleistungsangebot der jeweiligen Anbieters genau unter die Lupe zu nehmen. Nur so stellen Unternehmen sicher, dass sie im Ernstfall die benötigte Kompetenz vor Ort haben. Consulting- und Serviceanbieter sollten dabei einen hohen Qualitätsstandard und erfolgreiche Implementierungen nachweisen können. Vmware hat derzeit sicher die meiste Unterstützung durch Hersteller, die wie beispielsweise Fujitsu Siemens eigene Virtualisierungslösungen auf Basis Vmware für bestimmte Brachen anbieten.

Zukunftspotenzial

Will sich eine Firma für eine Plattform entscheiden und nicht mehrere, sollte sie unbedingt ein Kriterium nicht außer Acht lassen: Welche Anforderungen habe ich, wohin will ich mich entwickeln und wird mir die Virtualisierungsplattform diese Technologien zur Verfügung stellen. Der momentane Branchenführer Vmware wurde mit Servervirtualisierung groß und hat sicher die größte installierte Basis in diesem Bereich. Citrix kommt von der Desktopvirtualisierung. Beide haben in der Zwischenzeit den jeweils fehlenden Bereich teils durch Übernahmen ergänzt. Vmware propagiert den virtuellen Desktop, Citrix hat durch Xensource die Servervirtualisierung eingekauft. Microsoft zeigt noch keine klare Virtualisierungsstrategie, hat aber den Trumpf Systems Center, eine Anbieter-neutrale Managementplattform sowohl für physische als auch virtuelle Infrastrukturen.

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