KI-gestützte Hyperkonvergenz, auch disaggregiert

HPE stattet Simplivity mit AIOps-Fuktionen und erweiterter Datensicherung aus

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die im Juni 2019 angekündigte disaggregierte HCI-Plattform „HPE Nimble Storage dHCI“ ist jetzt verfügbar.
Die im Juni 2019 angekündigte disaggregierte HCI-Plattform „HPE Nimble Storage dHCI“ ist jetzt verfügbar. (Bild: Hewlett Packerd Enterprise)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat seine hyperkonvergente Infrastrukturplattform „HPE Simplivity“ mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet, um das Management virtueller Maschinen zu vereinfachen. Dafür wird die AIOps-Tool „HPE Infosight“ genutzt. Weiterhin sind Cluster-Aktualisierungen mit nur einem Klick möglich und die Backup-Appliance „HPE Storeonce“ wurde integriert.

Hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) vereinfacht zwar die Service-Bereitstellung, aber die IT-Mitarbeiter müssen nach wie vor auf unerwartete Störungen reagieren und Kompromisse eingehen, wenn Unternehmen ihre Umgebungen skalieren. HPE Simplivity mit HPE Infosight soll durch vorausschauende Wartung und Kapazitätsplanung sowie Automatisierung erübrigen.

HPE Simplivity erleichtert es Administratoren, Infrastruktur bereitzustellen, zu verwalten, zu skalieren und zu aktualisieren. Das System unterstützt mehr Effizienz, Leistung und Ausfallsicherheit: manuelle Anpassungen oder Kompromisse bei der Konfiguration sollen sich erübrigen. Dabei helfen unter anderem die folgenden Neuerungen:

  • HPE Infosight ermöglicht Kunden eine vorausschauende Ressourcenplanung und detaillierte Einblicke in System, Leistung und Auslastung. Für komplexe Problemen steht ein automatisierter Support mit Warnmeldungen und Signaturerkennung zur Verfügung. Grundlage dafür sind Methoden wie maschinelles Lernen, Mustererkennung sowie Monte-Carlo- und multivariante Regressions- und Korrelationsanalysen.
  • Cluster-Upgrades für HPE Simplivity mit nur einem Klick erlauven eine weitgehend nahtlose und vollständige Software-Aktualisierung, so der Hersteller, die Risiken minimiert und bestenfalls beseitigt. Firmware, Hypervisor und HPE Simplivity-Software lassen sich über Knotenpunkte im HPE Simplivity-Cluster unterbrechungsfrei und standortweit aktualisieren.
  • Die Integration von HPE Simplivity mit der Backup-Appliance HPE Storeonce bietet eine bessere Datensicherung und Datenmobilität über HPE-Speicher hinweg als bisher. Die Integration ermöglicht eine Applikations-orientierte Datensicherung mit schneller Wiederherstellung und regelbasierter Automatisierung, um das Management zu vereinfachen und Kosten zu senken. HPE Storeonce ergänzt somit das Simplivity-eigene Backup somit um Funktionen wie Langzeitspeicher und Compliance.
  • HPE Simplivity dedupliziert, komprimiert und optimiert alle Daten inline und spare damit rund 90 Prozent Speicherkapazität bei primären virtuellen Maschinen und Backups ein, so HPE, – garantiert durch die „HPE Simplivity Hyper Guarantee“.

HCI für geschäftskritische Anwendungen

Die im Juni 2019 angekündigte disaggregierte HCI-Plattform „HPE Nimble Storage dHCI“ ist jetzt verfügbar. Das System ist nach Herstellerangaben so einfach aufgebaut wie HCI und so flexibel wie konvergente Systeme. Das heißt unter anderem, dass sich Rechner- und Speicher-Ressourcen unabhängig voneinander skalieren lassen.

HPE Nimble Storage dHCI ist für anspruchsvolle Anwendungen wie geschäftskritische Datenbank- und Data-Warehouse-Anwendungen ausgelegt. Auch hier ist der Einsatz von HPE Infosight möglich, so dass IT-Abteilungen damit Anwendungen schneller bereitstellen und den Zeit- und Ressourceneinsatz optimieren können.

Verfügbarkeit

  • HPE Infosight für HPE Simplivity ist jetzt weltweit verfügbar und kostenlos für HPE-Simplivity-Kunden, die einen aktuellen HPE-Servicevertrag haben.
  • HPE Storeonce für HPE Simplivity wird im ersten Halbjahr des Jahres 2020 für Kunden verfügbar sein, die über die jeweils neuesten Softwareversionen von HPE Simplivity und HPE Storeonce v3.x oder v4.x verfügen.
  • HPE Nimble Storage dHCI ist jetzt weltweit verfügbar
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