LSI StorAge Virtualization Manager bei der TDS AG

Größere Flexibilität und Ressourcennutzung durch Virtualisierung

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Migration in kleinen Schritten

Die Umsetzung des Gesamtprojekts wurde auf drei Phasen aufgeteilt, jeweils im Hardware- und im Virtualisierungsumfeld. Gemeinsam mit den Implementierungspartnern LSI, BASIS und HP wurde der erste Schritt für das Projekt getan. Dabei ging es um den Auswahlprozess und das Durchführen einzelner Teststellungen. Daraufhin fiel die Entscheidung für den Einsatz des LSI StoreAge Virtualization Managers. Danach begann die Installation und Migration der Daten.

In den drei Rechenzentren des Unternehmens stand zu Beginn jeweils ein SVM-Appliance-Paar von LSI und zentralisiert die Verwaltung. Zusätzlich kamen sieben neue HP EVA5000-Systeme sowie sechs Brocade Silkworm-24000-Directoren hinzu. Insgesamt verwaltet IT-Manager Zimmermann nun 21 HP EVA, fünf EMC Clariion700 sowie acht Brocade Silkworm-24000-Directoren in neun SVM-Domänen. Diese Komponenten lassen sich über den LSI SVM virtualisieren, steuern und verwalten. Nur beim Reporting setzt TDS eine Eigenlösung basierend auf dem Commandline Interface „sanapi“ von LSI ein.

„Unsere Rechenzentren haben nur noch wenig mit dem Ausgangszustand zu tun“, berichtet Klaus Zimmermann. „Das neue Konzept geht auf. Die Umstrukturierung ist für uns am Ende ein Erfolg, auch wenn es ein langer und teilweise harter Weg dahin war. Mit LSI lässt sich jetzt eine echte Virtualisierung umsetzen, mit der wir alle Komponenten optimal nutzen.“

Zentralisiert, konsolidiert, flexibel

Der Erfahrungsbericht der TDS beschreibt einen langen Weg, den Klaus Zimmermann und sein Team heute positiv betrachten. „Sicher gab es in den vier Jahren auch Probleme bei der Realisierung“, bestätigt der IT-Fachmann. „Bei einem so großen Projekt kann es schon zu Schwierigkeiten kommen. Zurückblickend muss man sagen, dass LSI uns immer kompetent zur Seite gestanden hat. Die Vorteile, die uns die Lösung innerhalb unseres neuen SANs bringt, bestätigen uns immer wieder, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Die Zentralisierung und die Konsolidierung der Hardware erleichtert die Verwaltung. Im Bedarfsfall ließe sich das Speichernetzwerk aber auch unkompliziert erweitern. Verwaltet werden derzeit ca. 1.100 SAN-Ports, neun SVM-Domänen, insgesamt 2.500 Hosts, davon etwa 500 im SAN, sowie 3.100 Volumes mit einer Netto-Speicherkapazität von über 220 Terabyte. Diese Mengen können mit der LSI-Lösung von jedem Mitarbeiter des IT-Teams verwaltet werden. So wird Technologie-Wissen nicht auf Einzelne beschränkt.

Weitere Vorteile für die TDS AG sind die kurzen Reaktionszeiten, eine hohe Flexibilität und vor allem ein zentrales SAN-Reporting. Storage-Services stehen nun über Hersteller- und Rechenzentrumsgrenzen hinweg zur Verfügung. Durch den Einsatz unterschiedlicher Speicherklassen, umgesetzt mittels unterschiedlicher FC- und teilweise S/FATA-Laufwerken, erhielt das Unternehmen eine Preis-Leistungs-optimierte Gesamtlösung.

„Die Vorteile lassen sich nicht wirklich in Zahlen wiedergeben“, erklärt Klaus Zimmermann abschließend. „Unser Erfolg schlägt sich beispielsweise in unserer gefestigten Marktposition nieder. Darüber hinaus konnten wir unseren ‚Gewinn‘ an die Kunden weitergeben, durch flexiblere Angebote, unterschiedliche Service-Level-Agreements und ein transparenteres Preis-Leistungs-Verhältnis.“

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