Anwenderbefragung lässt weiter wachsende Nachfrage erwarten

Die Trends im IT Service Management

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Dabei geraten die mobilen Devices und ihre Anwendungen selbst in den Fokus von ITSM. Auch bei denen geht es um Verteilung, Lizenzmanagement und Nutzungsprofilen von Software, also Apps. 82 Prozent der Befragten nennen eine einheitliche Service-Konsole für mobile und nicht-mobile Endpoints wichtig. 58 Prozent möchte dediziert ein einheitliches ITSM-System für beide Typen von Enduser-Geräten.

ITSM auf die Cloud-Nutzung ausdehnen

Ein weiteres wichtiges Thema für ITSM wird Cloud Computing. Nur noch 14 Prozent der Befragten erwarten keine Auswirkungen durch die Cloud, vor zwei Jahren noch 21 Prozent. Ein Dritteln sieht Cloud als Anlass zur Ausweitung der Servicedesk-Fähigkeiten. Vor zwei Jahren waren es ein Viertel.

Die Prioritäten in Richtung Cloud zielen auf integrierten Support für Incidents und Problems sowie damit verbunden Prozess-Automation in der IT. Fast gleich viele Anwender möchten dynamischen Support für Cloud- und On-premise-Dienste beiten können.

ITIL ist die Bibel des Service Managements

Die wichtigsten Grundlagen und Praxishinweise für IT Service Management schöpfen die Anwender aus der IT Infrastructure Library (ITIL). Insgesamt mehr als die Hälfte von ihnen benennen sie als Quelle, 32 Prozent die Version 3 und 20 Prozent die Version 2. Desweiteren sind vor allem Six Sigma und IT Blanced Scorecard wichtig. Vor allem ITIL gilt als bedeutungsvoll für künftige Entwicklungen.

Insgesamt betrachten jeweils 36 Prozent der Befragten ihre ITSM-Projekte als „erfolgreich“ oder „sehr erfolgreich“. „Extrem erfolgreich“ lautet sogar die Einschätzung bei 16 Prozent der Anwender. Also erhalten mehr als 50 Prozent der ITSM-Initiativen sehr gute Noten. Nur elf Prozent bewerten ihre Projekte als „teilweise erfolgreich“ und ein Prozent als „weitgehend erfolglos“.

Wer ITSM betreibt, kann nur gewinnen

Bei den 16 Prozent mit der extrem guter Benotung sind Erfolgsfaktoren zu erkennen: Integration von IT und Nicht-IT in einem Servicedesk, Einrichtung der CMDB, Mapping von Anwendungen und Abhängigkeiten, Vorhandensein eines Service-Katalogs, mobile Erreichbarkeit der IT-Stäbe, eine einzige ITSM-Lösung für verschiedene Umgebungen (mobile und nicht-mobil). Noch ein Befund: Wer mit ITSM erfolgreich ist, hat bessere Aussichten auf höhere IT-Budgets.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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