Höhere Effizienz und Leistung durch Datacenter-Infrastruktur-Management, Teil 2

Die Pauschalabrechnung von Energie- und Raumkosten ist beim Computacenter-Hosting passé

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Keine lästigen Reports mehr

Ein weiterer Vorteil für die Kunden von Computacenter: Für jeden Nutzer der Services von Computacenter lässt sich ein separater Report erstellen. Er dient als Grundlage, um vorhandene Services zu verbessern oder weitere IT-Dienste zu implementieren.

Auch für die Mitarbeiter von Computacenter wurde das Leben einfacher. Sie müssen nicht mehr Stunden damit zubringen, um Management-Reports zu erstellen. Dank nlyte haben sie Zugang zu einer Vielzahl von Kennwerten, die übersichtlich in Form von Grafiken vorliegen. Sie informieren über den aktuellen Stromverbrauch, die Kühlleistung, die Wärmentwicklung in Räumen und Racks sowie den Platz, der noch für Erweiterungen zur Verfügung steht.

Kombination mit Barcode-Scanner

In seinen Rechenzentren setzt Computacenter Barcode-Scanner der Reihe CK3 von Intermec ein, die unter dem Betriebssystem Windows Mobile laufen. Damit ist es für die Mitarbeiter einfach, die vorhandenen Systeme zu inventarisieren. Um die Scanner mit der DCIM-Software zu koppeln, nutzte Computacenter das Open-Web-Services-API (Application Programming Interface) von nlyte.

Erfasst ein Mitarbeiter vor Ort mit einem Scanner die Daten von Komponenten in einem Datacenter, werden diese Informationen automatisch in die zentrale nlyte-Datenbank überspielt. Auf diese Weise ist es jederzeit möglich, die Zahl, den Standort und den Status der entsprechenden Systeme abzufragen.

Zeitersparnis

nlyte ist mittlerweile bei Computacenter seit mehreren Monaten im Einsatz. In dieser Zeit kristallisierten sich mehrere Vorteile für den Anwender heraus. Der erste ist die Zeitersparnis. So lassen sich dank der DCIM-Lösung viele Routine-Aufgaben, die in den Rechenzentren anfallen, deutlich schneller bewältigen.

Um für einen kompletten Standort ein umfassendes Audit durchzuführen, benötigt Computacenter nun weniger als eine Woche. Vor der Implementierung der Infrastruktur-Management-Software dauerte ein solcher Vorgang drei Wochen.

Fazit: Weitsicht statt Blindflug

„Dank nlyte und der ausgereiften Analysefunktionen der Software haben wir unsere Rechenzentren voll im Griff“, sagt Simon Bricket. „Davon profitieren auch unsere Kunden, weil Computacenter ihnen maßgeschneiderte Services zur Verfügung stellen kann.“

Mittlerweile hat das Unternehmen die Position eines nlyte-Design-Consultant geschaffen. Seine Aufgabe ist es, die Implementierung der DCIM-Lösung bei Computacenter voran zu treiben und mitzuhelfen, die Software weiterzuentwickeln.

Für Unternehmen, die eine DCIM-Lösung einsetzen möchten, hat Bricket folgenden Rat: Sie sollten sich nicht nur darauf beschränken, eine entsprechende Software zu installieren. Parallel dazu sei es notwendig, die entsprechenden Prozesse innerhalb des Unternehmens anzupassen.

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