Containernativer Speicher für hohe NVMe-Leistung Datacore bringt persistenten Speicher Puls8 für Kubernetes

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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„Puls8“, die neue auf dem Open-Source-Projekt „OpenEBS“ basierende Kubernetes-Speicherplattform von Datacore Software, könne NVMe-Performance, Hochverfügbarkeit und Enterprise-Funktionen für persistente Container-Workloads kombinieren und so Unternehmen bei Datenbank-, Analytics- und KI/ML-Anwendungen im Kubernetes-Umfeld unterstützen.

„Puls8“ richtet sich an Plattform- und DevOps-Teams, die Speicher ähnlich automatisiert verwalten wollen wie „Kubernetes“-Anwendungen selbst.(Bild:  DataCore)
„Puls8“ richtet sich an Plattform- und DevOps-Teams, die Speicher ähnlich automatisiert verwalten wollen wie „Kubernetes“-Anwendungen selbst.
(Bild: DataCore)

Persistenter Speicher gilt in Kubernetes-Umgebungen zunehmend als Engpass, da Unternehmen die Container-Orchestrierung nicht mehr nur für zustandslose Microservices einsetzen. Puls8 wurde nach Angaben von Datacore von Grund auf als native Kubernetes-Plattform entwickelt, statt klassische Storage-Modelle an Containerwelten anzupassen. Die Anwendung richtet sich an Plattform- und DevOps-Teams, die Speicher ähnlich automatisiert verwalten wollen wie Kubernetes-Anwendungen selbst.

NVMe-Leistung und automatisches Failover

Im Zentrum von Puls8 steht eine Daten-Management-Schicht, die NVMe-Speicher nutzt, um niedrige Latenzen und konstante Performance zu ermöglichen. Die Plattform bietet laut Hersteller Mechanismen wie Volumenreplikation und automatisches Failover, um Hochverfügbarkeit auch bei Störungen sicherzustellen. Datenkontinuität werde auch beim Verschieben oder Skalieren von Anwendungen gewährleistet.

Auf Basis von OpenEBS erweitert Datacore die Funktionen um Enterprise-Data-Services: Dazu zählen die Unterstützung externer Key-Management-Systeme für Verschlüsselung, Backup-Integrationen, Schutz bei Node-Ausfällen sowie ein Management-Interface. Die Integration erfolge über gängige Kubernetes-Tools wie „Veeam Kasten“, „Velero“, „Prometheus“ und „Grafana“. Puls8 sei zudem kompatibel mit Enterprise-Kubernetes-Distributionen wie „Red Hat Openshift“.

Erste Implementierungen bei Service-Providern

Ende 2025 wurden nach Angaben von Datacore bereits Tests und erste Implementierungen geführt. Todoencloud, ein spanischer Anbieter von Kubernetes-as-a-Service, setzt Puls8 mittlerweile in drei Rechenzentren in Spanien ein.

„Als Kubernetes-Service-Provider brauchten wir eine Storage-Plattform, die mit anspruchsvollen Enterprise-Workloads Schritt halten kann, ohne zusätzliche Komplexität hinzuzufügen“, erklärte Manuel Argiz, CEO von Todoencloud. Die Plattform liefere die benötigte Performance, Verfügbarkeit und Kosteneffizienz für geschäftskritische Workloads.

Abhi Dey, Chief Product Officer bei DataCore Software. fügt hinzu: „Bei großen Unternehmen und Organisationen besteht die eigentliche Herausforderung bei Kubernetes nicht darin, ob persistente Arbeitslasten laufen können. Es geht vielmehr darum, ob Daten geschützt und verfügbar bleiben, wenn diese Arbeitslasten wachsen und sich verändern.“ Mit Puls8 könnten Unternehmen das Open-Source-Ökosystem von Kubernetes nutzen und dabei die Performance, Resilienz und operative Sicherheit erhalten, die für den produktiven Betrieb persistenter Anwendungen erforderlich seien.

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