Studienergebnisse von Red Hat aus deutschen Unternehmen Das Verlangen nach Souveränität und KI

Quelle: Pressemitteilung Red Hat GmbH 4 min Lesedauer

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Open-Source-Anbieter Red Hat, hat die deutschen Unternehmen zu ihrer aktuellen IT-Strategie befragt: demnach geben rund 80 Prozent der Befragten für die kommenden 18 Monate an, dass digitale Souveränität eine Top-Priorität ist, gefolgt von Sicherheit (79 Prozent) und hyybride oder Multicloud (78 Prozent). 74 Prozent räumen zudem der KI einen hohen Stellenwert ein.

Im Rahmen der von Censuswide ausgeführten Studie wurden 909 IT-Manager und -Direktoren (einschließlich Infrastruktur- und Cloud-Infrastruktur-Verantwortliche) sowie KI-Ingenieure (einschließlich Software-Ingenieure in KI/ML, NLP- und LLM-Ingenieure sowie Data Scientists) aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in der EMEA-Region (in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich) befragt. Davon sind 100 aus Deutschland.(Bild:  Red Hat)
Im Rahmen der von Censuswide ausgeführten Studie wurden 909 IT-Manager und -Direktoren (einschließlich Infrastruktur- und Cloud-Infrastruktur-Verantwortliche) sowie KI-Ingenieure (einschließlich Software-Ingenieure in KI/ML, NLP- und LLM-Ingenieure sowie Data Scientists) aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in der EMEA-Region (in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich) befragt. Davon sind 100 aus Deutschland.
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Die Ergebnisse der Untersuchung „IT-Trends Survey“von Red Hat zeigen, dass deutsche Unternehmen bis Ende 2026 eine Steigerung ihrer Investitionen in KI um durchschnittlich 34 Prozent erwarten. dass deutsche Unternehmen bis Ende 2026 eine Steigerung ihrer Investitionen in KI um durchschnittlich 34 Prozent erwarten. Allerdings geben 85 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie noch keinen Kundennutzen aus ihren KI-Investitionen ziehen.

Des Weiteren hat, zu 85 Prozent, die Förderung der breiten Akzeptanz durch die Mitarbeitenden die höchste KI-Priorität . Ganz oben auf der Agenda stehen zudem die Flexibilität zur Unterstützung beliebiger KI-Modelle (84 Prozent) und die Gewährleistung von Transparenz und Offenheit in der KI-Strategie (83 Prozent).

Fast ein Fünftel der Befragten (18 Prozent) rechnet mit einer Investitionssteigerung von 51 bis 75 Prozent, während die Hälfte von Steigerungen von 21 bis 50 % (51 Prozent) ausgeht. 30 Prozent sehen einen Anstieg von 5 bis 20 Prozent. Nur 1 Prozent plant keine Investitionssteigerung.(Bild:  Red Hat)
Fast ein Fünftel der Befragten (18 Prozent) rechnet mit einer Investitionssteigerung von 51 bis 75 Prozent, während die Hälfte von Steigerungen von 21 bis 50 % (51 Prozent) ausgeht. 30 Prozent sehen einen Anstieg von 5 bis 20 Prozent. Nur 1 Prozent plant keine Investitionssteigerung.
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Generell ist und bleibt die Gewinnung und Bindung von Talenten eine Herausforderung: Zum zweiten Mal in Folge zeigt sich KI dabei als größte Qualifikationslücke in Deutschland, was 77 Prozent der Befragten bestätigen. Insbesondere bei der Verknüpfung von KI mit Unternehmensdaten sehen 58 Prozent der Befragten, die fehlendes KI-Know-how beklagen, den größten Qualifikationsbedarf, dicht gefolgt von Agentic AI (52 Prozent) und der Schulung der Mitarbeitenden im Umgang mit KI (51 Prozent).

Es gibt nichts geschenkt

Fast alle Befragten, nämlich 99 Prozent, sehen Hindernisse bei der Einführung von KI, insbesondere die hohen Kosten für die Implementierung und Wartung (32 Prozent), die fehlende Transparenz bei den KI-Modellen (30 Prozent) oder hinsichtlich der von IT-Abteilungen isolierten KI-Teams (29 Prozent). Darüber hinaus geben 91 Prozent der Befragten an, dass sie mit Schatten-KI konfrontiert sind, das heißt der unbefugten Nutzung von KI-Tools durch Mitarbeitende.

Dennoch ist das Vertrauen in das Potenzial Deutschlands auf der globalen KI-Bühne ist groß: 98 Prozent der Befragten stimmen zu, dass das Land eine führende KI-Rolle einnimmt oder das Potenzial hat, innerhalb der nächsten drei Jahre eine solche zu erreichen. Ebenfalls hohe Werte verzeichnen hier andere europäische Länder wie Spanien mit 99 Prozent oder Schweden und die Niederlande mit 98 Prozent

45 Prozent der Befragten meinen, dass Deutschland bereits eine weltweit führende Kraft im Bereich KI ist, 53 Prozent glauben, dass dies in drei Jahren erreicht werden könnte.  Spanien hat übrigens den höchsten Anteil an Befragten, die angeben, dass ihr Land eine global führende KI-Rolle einnimmt oder das Potenzial dazu hat (99 Prozent), gefolgt von Schweden, Deutschland und den Niederlanden (alle 98 Prozent). Italien hat mit 76 Prozent den niedrigsten Anteil.(Bild:  Red Hat)
45 Prozent der Befragten meinen, dass Deutschland bereits eine weltweit führende Kraft im Bereich KI ist, 53 Prozent glauben, dass dies in drei Jahren erreicht werden könnte. Spanien hat übrigens den höchsten Anteil an Befragten, die angeben, dass ihr Land eine global führende KI-Rolle einnimmt oder das Potenzial dazu hat (99 Prozent), gefolgt von Schweden, Deutschland und den Niederlanden (alle 98 Prozent). Italien hat mit 76 Prozent den niedrigsten Anteil.
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Als Hauptgründe, die den Aufstieg Deutschlands zu einer führenden KI-Nation behindern, nennen die Befragten zu 49 Prozent das Fehlen einer Computing-Infrastruktur, das unzureichende Engagement des privaten Sektors (47 Prozent) sowie den Mangel an der richtigen Politik und Strategie der Regierung (45 Prozent).

Die Befragten sollten auch die KI-Phase auswählen, die am ehesten auf ihr Unternehmen zutrifft. Dabei nennen:

5 Prozent die Phase 1 – Aufbau von Awareness für KI

19 Prozent die Phase 2 – Vorbereitung für KI

48 Prozent die Phase 3 – Untersuchung von KI-Anwendungsfällen

13 Prozent die Phase 4 – Maximierung der KI-Investitionen

15 Prozent die Phase 5 – Steigerung des Kundennutzens

50 Prozent der Befragten geben an, dass sie hoffen, in fünf Jahren den Kundennutzen steigern zu können.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Ziele im Bereich KI umzusetzen, setzen deutsche Unternehmen in allen Bereichen ihrer IT-Strategie auf Open Source. Die Befragten halten fast einstimmig (96 Prozent) Open-Source-Software für Unternehmen für wichtig, wenn es um digitale Souveränität, hybride oder Multicloud, Virtualisierung und Sicherheit geht.

Und was macht die Cloud?

Die Cloud ist und bleibt eines der drei wichtigsten Themen auf der IT-Agenda in Deutschland. Dabei erhöht KI als zusätzlicher Workload die Komplexität und muss mit den sich entwickelnden Cloud-Strategien in Einklang gebracht werden.

Die Hindernisse für die Cloud-Einführung bestehen weiterhin: Die Befragten nennen Bedenken hinsichtlich der Souveränität (73 Prozent), Widerstände auf Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Veränderungen (70 Prozent) und interne Silos (69 Prozent). Bei der Betrachtung der Cloud-Souveränitätsstrategie für die nächsten 18 Monate legen die Befragten aus Deutschland den Schwerpunkt auf Transparenz und Auditierbarkeit (86 Prozent), Flexibilität und Wahlfreiheit bei IT-Anbietern (84 Prozent) sowie die Sicherung der Software-Lieferkette (82 Prozent).

Im Rahmen der von Censuswide durchgeführten Studie wurden 909 IT-Manager und -Direktoren (einschließlich Infrastruktur- und Cloud-Infrastruktur-Verantwortliche) sowie KI-Ingenieure (einschließlich Software-Ingenieure in KI/ML, NLP- und LLM-Ingenieure sowie Data Scientists) aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in der EMEA-Region (in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich) befragt. Davon sind 100 aus Deutschland. Censuswide hält sich an die Richtlinien der Market Research Society, beschäftigt Mitglieder dieser Gesellschaft und befolgt den MRS-Verhaltenskodex sowie die ESOMAR-Grundsätze. Censuswide ist außerdem Mitglied des British Polling Council.(Bild:  Red Hat)
Im Rahmen der von Censuswide durchgeführten Studie wurden 909 IT-Manager und -Direktoren (einschließlich Infrastruktur- und Cloud-Infrastruktur-Verantwortliche) sowie KI-Ingenieure (einschließlich Software-Ingenieure in KI/ML, NLP- und LLM-Ingenieure sowie Data Scientists) aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in der EMEA-Region (in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich) befragt. Davon sind 100 aus Deutschland. Censuswide hält sich an die Richtlinien der Market Research Society, beschäftigt Mitglieder dieser Gesellschaft und befolgt den MRS-Verhaltenskodex sowie die ESOMAR-Grundsätze. Censuswide ist außerdem Mitglied des British Polling Council.
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Hans Roth, Senior Vice President und General Manager EMEA, Red Hat, bringt die Ergebnisse zusammen: „Unternehmen wünschen sich mehr operative Kontrolle und IT-Resilienz, um sich in einer Welt ständiger Umbrüche anzupassen. Die Umfrage-Ergebnisse sowie unsere täglichen Gespräche zeigen, dass Souveränität ganz oben auf der Agenda für die laufenden Cloud-Strategien von Unternehmen und die sich abzeichnenden Chancen im Bereich KI steht. Open Source spielt bei diesem Wandel eine zentrale Rolle, da es Unternehmen die Transparenz und Flexibilität bietet, schnell und ohne Kompromisse innovativ zu sein.“

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Das Wichtigste im Überblick:
  • Für 80 Prozent der Befragten in Deutschland nimmt die digitale Souveränität eine Top-Priorität in ihrer IT-Strategie ein.
  • Für 96 Prozent der Befragten ist eine Open-Source-Strategie von entscheidender Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf digitale Souveränität, Hybrid- und Multi-Cloud, Virtualisierung sowie Sicherheit.
  • 98 Prozent der Befragten stimmen zu, dass Deutschland bereits weltweit führend im Bereich KI ist oder das Potenzial hat, um innerhalb von drei Jahren global eine führende Rolle bei KI einzunehmen.
  • Deutsche Unternehmen planen, ihre KI-Investitionen bis 2026 um über ein Drittel im Durchschnitt zu steigern, und 85 Prozent der Befragten geben an, dass aus KI noch kein Kundennutzen resultiert.
  • 77 Prozent bestätigen einen akuten Mangel an KI-Fachkräften, wobei KI-Know-how bei der Verknüpfung von KI mit den Unternehmensdaten am stärksten gefragt ist (58 Prozent).
  • 91 Prozent der Befragten geben an, in ihrem Unternehmen mit Schatten-KI konfrontiert zu sein​.

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