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Unkonventionell gebaut, zu 99,982 Prozent verfügbar und ziemlich sparsam

Das jüngste T-Systems-Rechenzentrum schlägt Rekorde

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Entwicklung in Kroatien, Zusammenbau in Spanien

Doch nach der eingehenden Prüfung der Fakten und Zahlen sei das Planungsteam zu dem Ergebnis gelangt, dass die modulare Bauweise für den Standort in Barcelona am effizientesten sei. Meyer setzt hinzu: „… wenn man sämtliche Aspekte von der Bereitstellungsdauer und den Kosten bis hin zu speziellen Infrastrukturparametern berücksichtigt.“

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Modular bedeutet jedoch nicht uniform. Das Rechenzentrum wurde speziell für T-Systems entworfen, in der Anlage für integrierte modulare Lösungen von Emerson Network Power in Kroatien entwickelt und gebaut, später an den vorgesehenen Standort in Barcelona transportiert und und in Betrieb genommen. Es besteht aus 38 integrierten Modulen, die knapp 300 Knürr-Racks, mehr als 60 Thermal-Management-Einheiten von Liebert und eine Reihe von Wechselstromsystemen von Chloride beherbergen. Die Infrastruktur beinhaltet Isolierung, Brandschutz, Überwachung und sichere Zugriffssteuerung.

Während im Werk die Container entstanden, fanden die vorbereitenden Erdarbeiten für die abschließende Installation vor Ort statt. Die Module wurden anschließend nach einem genauen Zeitplan geliefert, zusammengebaut und an alle elektrischen, mechanischen Rohrsysteme angeschlossen. Nach der Fertigstellung sieht die Anlage sowohl von außen als auch von innen wie ein normales Gebäude aus, das zum Beispiel Besprechungsräume, Galerien und Gänge für den Zugang zu allen Bereichen der Infrastruktur beinhaltet.

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Die wichtigsten Zahlen
  • 1,1 MW IT-Last; skalierbar bis 5 MW
  • 2 N elektrische Topologie
  • PUE 1,3
  • 9 Monate Bereitstellungsdauer
  • Tier III-Zertifizierung des Uptime Institute für Konstruktion und Bau

Saura äußert sich begeistert: „Emerson hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet, und zwar nicht nur bei der Bereitstellung und Lieferung der Rechenzentrumsmodule, sondern auch bei der Integration und Montage vor Ort.“

Es gehe schließlich nicht nur darum, die Module zusammenzusetzen. „Man muss zum Beispiel auch die Kühlungsinfrastruktur anlegen oder ein Stromnetz einrichten – es gibt viele Dinge zu tun. Es ist also nicht wie bei einem Lego-Baukasten, wo es damit getan ist, die einzelnen Bausteine zusammenzusetzen. Wir sind außerdem sehr mit der ausgezeichneten Teamarbeit im Verlauf der Montage, Installation und abschließenden Inbetriebnahme zufrieden, die sehr erfolgreich verlaufen ist.“

Blick in die Zukunft

Das Rechenzentrum in Cerdanyola ist derzeit eines der größten modularen Rechenzentren von T-Systems in Spanien. Die modulare IT-Lastkapazität beträgt 1,1 Megawatt. Eine künftige Erweiterung auf bis zu 5 Megawatt ist möglich.

Die Anlage wurde auch mit dem "Data Center Market Award" für das innovativste Projekt in Spanien ausgezeichnet. Das Uptime Institute hat dem Rechenzentrum zudem eine Verfügbarkeit von 99,98 Prozent bescheinigt.

Durch die Konstruktion der neuen Anlage wird eine Effektivität der Energienutzung (Power Usage Effectiveness, PUE) von 1,3 erreicht und T-Systems konnte seinen gesamten Stromverbrauch um 30 Prozent senken. Dadurch sinken die Betriebskosten von T-Systems.

„Wenn man bedenkt, dass 30 bis 40 Prozent der Betriebskosten eines Rechenzentrums auf die Stromversorgung entfallen, sind die Auswirkungen auf unsere Produktionskosten natürlich spürbar“, erläutert Saura. „Wir sind nun damit beschäftigt, Daten von den bestehenden Infrastrukturen auf dieses neue Rechenzentrum zu migrieren, mit dem Ziel bis 2018 eine Konsolidierung zu erreichen.“

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