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Servervirtualisierung virtualisiert den Server...
All diese bestehenden Virtualisierungstechniken haben letztendlich die Applikationsdienste und deren Server im Fokus. Sie dienen der flexiblen Bereitstellung der Applikationsdienste. Ein Applikationsdienst aber besteht immer aus dem Zusammenspiel der Anwendung und den durch sie verwalteten Daten. Daher müssen auch die Daten gegen Ausfälle der Speichersysteme abgesichert werden. Die Techniken der Servervirtualisierung allerdings haben meist nur die Applikationen und Serverdienste im Fokus.
...und benötigt Shared Storage zur Umsetzung
Die erweiterten Dienste wie Migration, Lastverteilung oder das Disaster Recovery basieren außerdem immer auf einem gemeinsam genutzten Speicherbereich, dem shared Storage. Um diesen allerdings kümmern sich die Virtualisierungsdienste der Server nicht. Dies obliegt den Herstellern der Speichersysteme und läuft getrennt von den Funktionen der Servervirtualisierung. Bei einem Ausfall des shared Storage allerdings sind die erweiterten Funktionen zur Lastverteilung und Hochverfügbarkeit hilflos.
Ähnlich verhält es sich bei den Funktionen des Site Recovery Manager (SRM) von VMware, er sichert den Ausfall des Rechenzentrums durch die Aktivierung eines Ersatzrechenzentrums ab. Der SRM kümmert sich allerdings nicht um die Spiegelung der Speicherinhalte zum Ausweichrechenzentrum. Der shared Storage bzw. dessen korrespondierende Funktionen stellen dabei einen Singe-Point-Of-Failure dar. Für ein vollständig virtualisiertes Rechenzentrum bzw. der Ausweitung der IT-Dienste in Richtung Cloud müssen daher nicht nur die Applikationsserver ausfallsicher und redundant ausgelegt sein, sondern auch deren Grundlage, die Speichersysteme.
weiter mit: Storage-Virtualisierung mit Lefthand-Lösungen von HP
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