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Cavium stellt ThunderX-Prozessoren vor ARMv8-Server-CPUs mit 2,5 GHz und 48 Kernen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Der US-Prozessorhersteller Cavium hat mit der „ThunderX“-Reihe eine neue Familie leistungsstarker „ARMv8“-CPUs für Server angekündigt. Verschiedene Varianten sollen die Anforderungen der Bereiche Compute, Storage, Networking und Secure Compute abdecken.

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Mit der ThunderX-Serie stellt Cavium leistungsstarke ARMv8-SoCs vor.
Mit der ThunderX-Serie stellt Cavium leistungsstarke ARMv8-SoCs vor.
(Cavium)

Die ThunderX-SoCs von Cavium werden im 28-Nanometer-Prozess gefertigt und in zwei Versionen angeboten: Die „CN87xx“-Reihe verfügt über 8 bis 16 selbstentwickelte ARMv8-64-Bit-Kerne mit bis zu 2,5 GHz Taktfrequenz und bringt zwei DDR3/4-Controller sowie 10-Gigabit-Ethernet-, SATAv3- und PCIe-3.0-Schnittstellen mit.

Leistungsfähiger ist die „CN88xx“-Serie, die 24 bis 48 Kerne bietet und unter anderem über 100-Gigabit-Ethernet, vier DDR3/4-Controller sowie weitere Hardwarebeschleuniger verfügt. Bei Bedarf lassen sich über Cavium Coherent Processor Interconnect (CCPI) zwei der CN-88xx-SoCs parallel betreiben.

Variantenreichtum

Um die individuellen Anforderungen verschiedener Einsatzszenarien zu berücksichtigen, bietet Cavium die ThunderX-SoCs in vier speziellen Varianten mit unterschiedlicher Ausstattung an. So ist die ThunderX_CP-Serie für den Einsatz in Cloud-Servern oder für die Bearbeitung von Such- und Social-Media-Workloads gedacht, während die ThunderX_ST-Reihe maßgeschneidert für Storage-Szenarien ist. Die Cavium-SoCs sollen trotz ihrer hohen Leistung besonders kosteneffektiv zu Werke gehen. Erste Testmuster kündigte der Hersteller für das vierte Quartal 2014 an.

Weitreichende Partnerschaften

Parallel zur Vorstellung seines neuen ARMv8-Flaggschiffs gab Cavium auch eine ganze Reihe von Kooperationen bekannt, die sich um die Unterstützung der ThunderX-Prozessoren drehen. Mit an Bord sind unter anderem Oracle, American Megatrends, Gigabyte sowie das Fedora Project, OpenSuse, Canonical und das Open Compute Project.

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